Welpenspielgruppen aus verhaltensbiologischer Sicht

Das Konzept der «Welpenspielgruppe» wirft drei Fragen auf, die vor weitergehenden Überlegungen beantwortet werden sollen: Was ist ein Welpe? Was ist eine Gruppe? Was ist Spiel?   Was ist ein Welpe? Ein Welpe ist ein junger Hund in der Zeit zwischen seiner Geburt und dem Beginn des Zahnwechsels. Diese Zeit ist gekennzeichnet durch Phasen besonders schnellen und nachhaltigen Lernens. In der kurzen Zeitspanne zwischen der 3. bis 16. Woche entwickelt (…)

Vom Leben mit den Minis – Grösse ist eine Frage der Perspektive

Kleine Hunde sind handlich, laufen einfach so nebenher – ob sie wollen oder nicht ‒ , haben an einem kleinen Ort Platz, notfalls auch in einer Tasche, und wenn sie Leute oder andere Hunde anbellen oder anknurren, dann findet man das oft noch niedlich und zum Lachen.  Doch wenn es kein Bellen aus Übermut und Lebensfreude ist, ist das ganz und gar nicht zum Lachen, denn auch kleine Hunde kommunizieren (…)

Tierschutz bei der Hundezucht

Beim Anblick der teilweise extrem übertypisierten und krank gezüchteten Rassehunde ist es kaum zu glauben, dass in der Schweiz bereits seit 2008 ein Qualzuchtverbot besteht. Und seit Januar 2015 ist die strenge Verordnung des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) über den Tierschutz beim Züchten in Kraft.   Viele Züchter und Ausstellungsrichter scheinen diese Verordnung nicht zu kennen, denn auf Ausstellungen werden noch immer Hunde prämiert, mit denen laut Gesetz (…)

Wegweiser durch den Futtermitteldschungel (Teil 2/2)

Im ersten Teil des Wegweisers beschäftigten wir uns mit den Kriterien für ein gutes Trockenfutter. Im zweiten Teil geht es um Feuchtfutter und um Ergänzungsmittel für Selbstgekochtes beziehungsweise BARF.   Während die Produktion von Trockenfutter einigermassen anspruchsvoll ist und teure Anlagen braucht, ist die Herstellung von Feuchtfutter in Dosen, Schalen oder Tetrapacks vergleichsweise einfach. Entsprechend häufig hat man beim Durchlesen der Zutaten auch den Eindruck, hier werde Hausmannskost für die (…)

Das richtige Futter finden – ein Wegweiser (Teil 1/2)

Es wird nicht einfacher: Immer mehr Fertigfuttersorten kommen, verknüpft mit den tollsten Versprechen, auf den Markt. Gleichzeitig wächst die Zahl der Hundebesitzer, die all dem nicht trauen und auf selbst zubereitete Nahrung für ihren Vierbeiner setzen. Wie soll man sich orientieren? Was stimmt und was nicht? Der folgende Wegweiser hilft Ihnen, sich in diesem Dschungel zurechtzufinden. Im ersten Teil beschäftigen wir uns ausschliesslich mit Trocken-Fertigfutter. Die folgenden Ausführungen beruhen auf (…)

Analyse des Körperbaus – an Welpen und erwachsenen Hunden

Sie kennen das: meist entscheidet beim Blick in die Wurfkiste das Herz ganz allein, welcher süsse Welpe uns in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren auf unserem Weg begleiten soll. Der kleine Kobold mit dem schwarzen Fleck am linken Auge soll es sein! Oder doch der schokobraune Strolch mit dem seidigen Fell? Oder gar die wuschelige weisse Hündin? Manchmal ist es einfach: «Liebe auf den ersten Blick», zuweilen trottet einem (…)

Die zehn einfältigsten Hündeler-Sprüche

So oft sie auch dementiert werden: Manche Hündeler-Sprüche halten sich hartnäckig und tauchen auf dem Hundeplatz oder im Alltag immer wieder auf. Eine kritische Auseinandersetzung mit zehn der einfältigsten dieser Sprüche.   Hunde, die bellen, beissen nicht! So versucht man ängstlichen Menschen die Angst vor Hunden zu nehmen. Der wohl älteste Hündeler-Spruch ist längst zum geflügelten Wort geworden. Auf Menschen, die das Maul gerne weit aufreissen, mag er zutreffen, nicht (…)

«Der Ton macht die Musik» – Rhetorik für Hundehalter

Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit Fragen des kommunikativen und möglichst konfliktfreien Umgangs zwischen Hunden, ihren Haltern und Mitmenschen. Leider ist dieser keine Selbstverständlichkeit, sodass es immer wieder zu unschönen Konfrontationen, Streitigkeiten und sogar zu Gerichtsterminen nach Zwischenfällen kommt. In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass ein gepflegter Umgangston zwischen Hundehaltern längst keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Auch die gesellschaftliche Toleranz gegenüber Hunden und auch moderat auftretenden Hundehaltern nimmt eher (…)

Hundebetreuung – Was tun, wenn Ihr Vierbeiner Sie nicht begleiten kann?

Geschäftsreise, Städtereise, Ferien, Arbeit, Weiterbildung, Krankheit, Unfall oder plötzlicher Todesfall. Für eine Fremdbetreuung gibt es viele Gründe. Um nicht unvorbereitet vor einer solchen Situation zu stehen, ist es wichtig, sich einige Gedanken zu machen und den Hund behutsam daran zu gewöhnen auch von anderen Personen betreut zu werden.   Heute gibt es ein breites Angebot, das von Privathaushalten bis zu Tierferienanlagen reicht. Bei so einer grossen Auswahl ist es nicht (…)

Warum ist der Hund der Hund, der er ist? Teil 1/2

Einflüsse auf Hundewelpen

Über die vor- und nachgeburtlichen Einflüsse auf Hundewelpen Wir holen uns einen kleinen zehnwöchigen Racker ins Haus und denken, wir können noch alles in die gewünschten Bahnen lenken ‒ dem ist nicht ganz so. Was aus unserem Welpen das gemacht hat, was er ist, erklärt Ihnen Sophie Strodtbeck. Text: Sophie Strodtbeck In der Regel kommen die Hunde, die von Züchtern abgegeben werden, im Alter von 8 bis 12 Wochen zu (…)

Ungetrübter Badespass mit Schwimmwesten

Ungetrübter Badespass mit Schwimmwesten

Schwimmwesten für Hunde werden immer beliebter, denn die Vorteile liegen auf der Hand. Sie bieten dem Hund auf der Bootsfahrt Sicherheit oder ermöglichen dem älteren Hund, nicht auf sein Schwimmvergnügen verzichten zu müssen.  Text: Corinne Hartmann Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich meinem alternden Bearded Collie aus Styropor eine Art Bauchgurt gebastelt habe, damit er nicht auf seine Schwimmrunden verzichten musste. Seine Hinterhand war nicht mehr so kräftig. (…)

Der Hund von Welt fährt Zug – Wichtige Tipps und Tricks

Was Sie mit Mark Twain, dem amerikanischen Schriftsteller, gemeinsam haben? Mehr als Sie denken. Als nämlich Twain und ein Freund die Staaten mit der Bahn bereisten, hatten sie nicht viel Geld. Twain kümmerte sich um die Tickets. Im Zug zwischen Chicago und Buffalo erklärte Twain seinem Freund zerknirscht, er habe nur ein Billett, weshalb der Freund während der Fahrt unter dem Sitz reisen müsse. Gesagt, getan. Alsbald kam der Kondukteur. (…)