Zecken – ungeliebte Blutsauger

Mit steigenden Temperaturen und wärmenden Sonnenstrahlen kündigt sich nicht nur der Frühling an. Auch unerwünschte Plagegeister wie Zecken beschäftigen nun die Tierhalter wieder einige Monate lang. Die Zecke wird auch Holzbock genannt, sie gehört zu den Spinnentieren aus der Ordnung der Milben und saugt das Blut ihres Wirtstieres. Wenn die Parasiten nicht gerade zu Hunderten über ihr Opfer herfallen, was in der Schweiz eher unwahrscheinlich ist, wäre das alleine kein (…)

Psychopharmaka für Hunde − Gibt es die «schnelle Pille» gegen die Angst?

  Bereits seit längerer Zeit zeichnet sich ein alarmierender Trend ab: Sowohl bei Menschen als auch bei Hunden nehmen Angststörungen und Angstprobleme kontinuierlich zu und damit auch der Konsum von Psychopharmaka.  Dahinter steckt offensichtlich auch die weitverbreitete Auffassung, immer und zu jedem Zeitpunkt funktionieren zu müssen in einer Welt, die dem Individuum immer seltener Schwächen und Ausfälle zugesteht. Was nun unsere Hunde betrifft, so bleibt auch für diese eine zunehmende (…)

Moppelchen oder Spargeltarzan? – Wie erkenne ich die Idealfigur bei meinem Hund?

Übergewicht bei Hunden ist weit verbreitet. Leider unterschätzen viele Tierhalter die Körperkondition ihres zu dicken Hundes. Auch wenn Aussenstehende das Problem sofort erkennen, ist es für den Halter nicht offensichtlich oder er weigert sich, der Realität ins Auge zu sehen.   In einer Studie konnte gezeigt werden, dass in der Schweiz rund 70 Prozent der Besitzer ihre Hunde als idealgewichtig bezeichnen, obwohl von diesen mindestens 50 Prozent zu schwer sind. (…)

Wenn es dem Hund auf den Magen schlägt – Was Übelkeit und Koliken alles bedeuten können

Magen-Darm-Erkrankungen sind ein häufiger Vorstellungsgrund in jeder Kleintierpraxis. Bei den akuten Beschwerden handelt es sich oft, wie bei uns Menschen, um alltägliche Beschwerden wie virale respektive parasitäre Erkrankungen oder das Fressen von verdorbener Nahrung beziehungsweise Abfällen. Dadurch werden oft auch verschiedene Fremdkörper aufgenommen. Die meisten akuten Beschwerden lassen sich entweder rasch konservativ lösen oder die Ursache wird mit relativ geringem Aufwand gefunden und es kann eine korrekte Therapie eingeleitet werden. (…)

«Einmal Hölle und zurück» – Tetanus beim Hund: Sehr selten, sehr gefährlich!

Eine geschätzte Kollegin hat uns dankenswerterweise über Facebook an der Behandlung eines an Tetanus erkrankten Welpen teilhaben lassen. Dank der intensiven Bemühungen der Kollegin und ihres Teams hat es der junge Hund inzwischen wohl geschafft, diese sehr gefährliche Erkrankung zu überwinden. So eine erfolgreiche Behandlung hängt aber nicht zuletzt davon ab, ob Hundebesitzer frühzeitig bemerken, dass da etwas ganz Böses im Busch ist. Deshalb hier eine Kurzinfo zum Tetanus (Wundstarrkrampf) (…)

Neurologische Probleme bei Kleinsthunden

Wie alle extremen Abweichungen von der ursprünglichen anatomischen Form des Haushundes (Canis lupus familiaris) ist auch die Miniaturisierung von gesundheitlichen Risiken begleitet. In diesem Artikel soll von den Auswirkungen der anatomischen Verkleinerung auf das Nervensystem bei Chihuahua, Toypudel, Zwergspitz sowie Mini-Yorkie und Co. die Rede sein.  Man kann vorausschicken, dass die funktionelle Toleranz gegenüber Missbildungen, die mit der Miniaturisierung einhergehen, sehr gross ist. Dies zeigt sich beispielsweise bei den Veränderungen (…)

Der Kreuzbandriss Das vordere Kreuzband des Hundes reisst recht oft, obwohl meist keine massive Gewalt auf das Knie eingewirkt hat. Dies unterscheidet die Krankengeschichte von derjenigen des Menschen und führt zu einem anderen Verständnis der Entstehung dieser Risse und deren Behandlung. Hunde mit Kreuzbandrissen müssen in der Regel operiert werden, wobei die Prognose bei langsam fortschreitender Arthrose recht gut ist und einem Leben als Familienhund nichts im Wege steht.   (…)

Die Flohsaison naht – Was man über Flöhe wissen sollte

  Mit den steigenden Temperaturen und der höheren Luftfeuchtigkeit sind die Bedingungen für Flöhe wieder optimal. So erhöht sich auch das Risiko, diese unliebsamen Plagegeister ins Haus zu holen. Der Floh zählt zu den häufigsten Hautparasiten des Hundes. Dieser verursacht nicht nur Hautprobleme wie Juckreiz, sondern überträgt auch den Gurkenkernbandwurm und gelegentlich gesundheitsschädliche Mikroorganismen wie Bartonellen, Rickettsien oder Mykoplasmen. Wenn man den Lebenszyklus des Flohs versteht, kann man mit geeigneten (…)

Kurzköpfigkeit bei Hunden

Mal ehrlich: Wollen Sie tagein und tagaus immer mit verstopfter Nase atmen? Dazu noch schnarchen und ab und zu Atemaussetzer erdulden müssen? Und kaum wird es draussen etwas wärmer, können Sie nicht länger als zwanzig Minuten gehen? Wohl kaum. Aber so geht es manchen Vertretern der kurzköpfigen Rassen, den sogenannten brachycephalen Hunden, insbesondere den sehr populären Französischen Bulldoggen und den Möpsen. Damit dies besser wird, sollten Züchter, Richter, Halter und (…)

Von den Kleinen in der craniosakral-osteopathischen Praxis

Die Kleinen von den Kleinen sind die Kleinsten. Sie sind glänzend, wuschelig, herzig und so oft einfach etwas bissig. So erlebe ich sie in der Praxis und bei Begegnungen unterwegs. Selten liegt es an fehlender Erziehung, oft sind die Kleinsten von Kopfschmerzen geplagt und dann – wer kennt das nicht? – reicht’s halt ab und zu, wenn jeder meint, er müsse etwas dazu sagen. Während kleine Hunde, wie beispielsweise der (…)

Neurologische Probleme bei Kleinsthunden

Wie alle extremen Abweichungen von der ursprünglichen anatomischen Form des Haushundes (Canis lupus familiaris) ist auch die Miniaturisierung von gesundheitlichen Risiken begleitet. In diesem Artikel soll von den Auswirkungen der anatomischen Verkleinerung auf das Nervensystem bei Chihuahua, Toypudel, Zwergspitz sowie Mini-Yorkie und Co. die Rede sein.  Man kann vorausschicken, dass die funktionelle Toleranz gegenüber Missbildungen, die mit der Miniaturisierung einhergehen, sehr gross ist. Dies zeigt sich beispielsweise bei den Veränderungen (…)

Schlüsselloch-Chirurgie beim Hund – Laparoskopische Kastration

Bei einer laparoskopischen Operation spricht man von einem sogenannt minimal-invasiven Eingriff oder umgangssprachlich auch von der «Schlüsselloch-Chirurgie». Das Wort Laparoskopie leitet sich aus dem Altgriechischen ab: lapare (die Weichen), skopein (betrachten). Was in der Humanmedizin schon seit längerer Zeit zum Alltag gehört, wird immer häufiger auch in der Veterinärchirurgie zur Routine. Wir haben die Hündin Athena während der laparoskopischen Kastration in der Central Kleintierpraxis in Sursee begleitet.   Es ist (…)