Als Gara als Welpe verletzt in der Türkei gefunden wurde, begann eine lange Reise, um ihre Mobilität wiederherzustellen. Dank einer massgeschneiderten Orthese soll sie nun schmerzfreier laufen können.
Text: Regina Röttgen
Als Gara 2018 humpelnd und mit einer blutigen Pfote auf der Strasse in der Türkei gefunden wurde, war sie gerade mal vier oder fünf Monate alt. Ein Röntgenbild enthüllte, dass ihr Pfotengelenk gebrochen und bereits falsch verwachsen war. Die junge Hündin schleifte ihre Pfote über den Boden, wodurch sie sich immer wieder blutig scheuerte. Mit viel Geduld und täglicher Übung konnte sie nach einigen Wochen ihre Pfote beim Laufen wieder -einsetzen – doch das Humpeln blieb. Als Gara schliesslich nach Deutschland zu Jochen K. kam, wurde sie dort professioneller untersucht. Dank regelmässiger physiotherapeutischer Behandlungen blieb ihre Muskulatur locker und Fehlstellungen durch das Humpeln konnten vermieden werden. Heute, mit sechs Jahren, hat sich Garas Humpeln jedoch verschlimmert und sie hat Schmerzen. Die Tierärztin riet zu einer vorgefertigten Orthese. Als Gara die Orthese das erste Mal trug, zeigte sich sofort ein Erfolg: Das Laufen fiel der quirligen Hündin weitaus leichter und sie rannte sogar wieder herum. Doch nur für wenige Minuten: Es stellte sich heraus, dass die Orthese nicht passte – sie verrutschte ständig.
Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Ausgabe 9/24.