Giftköder: was tun?

Eigentlich sollte der Spaziergang für Hundebesitzer und ihre Vierbeiner ein Moment der Ruhe sein. Leider verbirgt sich dort manchmal eine Gefahr: Giftköder, die gezielt ausgelegt werden, um Hunde zu verletzen oder zu töten. Eine Expertin erklärt, worauf man achten sollte.

Text: Regina Röttgen

 

Es ist ein kühler Morgen im Frühling, die Sonne kämpft sich durch die Baumkronen, als Michael mit seinem lebhaften Golden Retriever namens Leo den gewohnten Pfad im Stadtpark entlanggeht. Plötzlich zögert Leo, schnüffelt intensiv an einem unscheinbaren Haufen Laub am Wegesrand. Bevor Michael reagieren kann, schnappt Leo zu – im Maul ein Stück Fleisch. Ein präparierter Köder? Die Panik ergreift Michael, als ihm die Tragweite der Situation bewusst wird. Die Fahrt zur Tierklinik wird für ihn zu einem Wettlauf gegen die Zeit.

Der Vorfall Leos ist leider kein Einzelfall, sondern Teil einer besorgniserregenden Entwicklung. Immer wieder kommt es zu Vergiftungen durch ausgelegte Giftköder oder giftige Abfälle. Die versteckte Gefahr lauert, wo wir unsere Vierbeiner sorglos spielen, laufen und erkunden lassen, im Park oder am Strassenrand. Manchmal werden mit Rattengift gespickte Köder von Hundefeinden auch einfach über den Zaun in den Garten geworfen.

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Ausgabe 4/24.

geschrieben von:
Röttgen Regina

Röttgen Regina

Geduld gegenüber Tieren ist bei Regina Röttgen grenzenlos. Nach abgeschlossenem Philosophie- und Anglistikstudium hat sie, nach einer diagnostischen Odyssee für ihren Siamkater, die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin gemacht und eine türkische Heimtierzeitschrift verlegt. Sie lebt im Südwesten der Türkei mit ihrem türkischen Mann, zwei Söhnen, zwei Katzen, einem Rudel Hunde und Hühnern ausserhalb eines kleinen Dorfes. Dort arbeitet sie als freiberufliche Autorin und Redakteurin.

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