Die Psyche des Hundes

Das Wohl eines Hundes hängt davon ab, wie gut er von seinem Menschen verstanden wird. Dabei geht es auch um das Verstehen des Innenlebens, der Psyche des Hundes. Doch gerade diese, bestehend aus Denken und Fühlen, wird dem Hund wiederholt abgesprochen.

Text: Roman Huber

Sicher haben Sie Ihren Hund schon beobachtet, wie er im tiefen Schlaf plötzlich seine Pfoten bewegt und dazu vielleicht etwas unterdrückt Laute von sich gegeben hat. Ihre Vermutung ist richtig: Der Hund hat geträumt! Träumen ist laut Forschung eine Form von psychischer Aktivität, bei der Erlebnisse des Alltags persönlichkeitsbezogen verarbeitet werden. Anders gesagt: Ja, auch der Hund hat eine Psyche, sonst könnte er nicht träumen.

Beginnen wir mit der Geschichte des Tieres und seiner Psyche: Vor 800 Jahren offenbarte Franziskus von Assisi den Tieren seine Liebe und bezeichnete sie als Geschwister der Schöpfung. Spätestens die aufklärerischen Philosophen mit dem Franzosen René Descartes im 16. Jahrhundert machten die Tiere wieder zu seelenlosen Geschöpfen, so wie es die Kirchentradition heute noch sieht.

Aufgrund von Tierbeobachtungen im späten 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, so von Konrad Lorenz, wurde den Tieren wieder eine Psyche, ein Seelenleben zugestanden. Biologen wie Heinroth, Koehler, Grzimek, Tembrock, Tinbergen und andere entwickelten Mitte des letzten Jahrhunderts die Ethologie als vergleichende Verhaltensforschung. Wenn auch der Zoologie zugehörig, so wurde sie dennoch als «Nachbardisziplin der Psychologie» oder von Lorenz sogar als «Tierpsychologie» bezeichnet – zum Ärger der Humanpsychologen. (…)

Den vollständigen Beitrag können Sie in der Ausgabe 1/22 des Schweizer Hunde Magazins lesen.

geschrieben von:
Roman Huber

Roman Huber

Roman Huber ist Publizist, Hunde- sowie Medienfachmann, hat zwei Hunde und unterstützt als Trainer seine Frau in deren Hundeschule. Er plädiert für eine faire Erziehung bzw. Haltung, die den Bedürfnissen und Möglichkeiten des einzelnen Hundes und dessen Menschen entspricht. Statt Methoden stellt er die individuelle Begleitung ins Zentrum und Lösungen, die auf Ursachenanalyse basieren sowie verhaltensbiologisch gesehen korrekt sind. www.dogrelax.ch.

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