Was braucht der Hund?

Grundlagen der Hundeernährung – Teil 1/9

Ganz allgemein muss der individuelle Bedarf eines Hundes an Energie und allen Nährstoffen wie beispielsweise Eiweissen, Mineralien und Vitaminen gedeckt sein. Um diesen zu ermitteln, muss das einzelne Tier, aber auch das Umfeld betrachtet werden.

 

Es kann gut sein, dass das eine Tier mit einem Futter gesund, munter und leistungsfähig ist, während ein anderes vom gleichen Futter dünneren Kot bekommt, weil es irgendeine Komponente darin nicht verträgt. Auch müssen das Alter sowie die Leistung des Hundes bekannt sein, um sich für eine Art der Fütterung zu entscheiden und deren Zusammensetzung zu beurteilen. Ebenso müssen die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Besitzers berücksichtigt werden, da dieser ebenfalls zufrieden sein sollen. Leider übertragen viele Menschen Theorien aus der Humanernährung auf ihre Hunde. Alle diese Punkte zeigen deutlich, dass ein Futter oder eine Art der Fütterung, welche für «Hugo» perfekt ist, für «Luna» vielleicht nicht unbedingt empfehlenswert ist, da sie dieses nicht verträgt oder das Futter beziehungsweise dessen Zubereitung dem Besitzer nicht zusagt.

 

Hunde individuell betrachten
Leben bedeutet einen ständigen Umsatz von Energie und Nährstoffen, die über die Nahrung zugeführt werden müssen. Der Energie- und Nährstoffbedarf ist von verschiedenen Faktoren abhängig wie Gewicht, Rasse, Alter, Haltung sowie Wachstum, Trächtigkeit, Laktation, als auch der Leistung (oder Arbeit). Auch die Verdaulichkeit von verschiedenen Futtermitteln spielt eine grosse Rolle, um den Bedarf eines Hundes decken zu können, denn nur das, was so verdaut wird, das es dem Körper zur Verfügung steht, kann vom Hund genutzt werden. Das bedeutet, dass der aufgrund des Körpergewichts und Alters berechnete Energiebedarf lediglich eine Richtgrösse ist, die individuell angepasst werden muss. (…)

 

Den vollständigen Beitrag können Sie in der Ausgabe 1/19 lesen.

geschrieben von:
Prof. Dr. Annette Liesegang

Prof. Dr. Annette Liesegang

Prof. Dr. Annette Liesegang hat in Zürich und Montreal studiert. 2009 hat sie die Prüfung zum europäischen Fachtierarzt für Tierernährung und vergleichende Ernährung erfolgreich bestanden. Seit 2012 ist sie Professorin für Tierernährung und Direktorin des Instituts für Tierernährung der Vetsuisse Fakultät Zürich. Zum gleichen Zeitpunkt konnte sie auch die tierärztliche Ernährungssprechstunde (www.nutrivet.uzh.ch) an ihrem Institut einführen. Mit ihren beiden Australian Cattle Dogs macht sie Agility, Obedience und Mantrailing. www.nutrivet.uzh.ch

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