Von «Hundeflüsterern» und deren Marktstrategie

Von «Hundeflüsterern» und deren Marktstrategie

Hundetraining im Fernsehen – Nachahmung nicht zu empfehlen!

Immer öfter zeigen uns sogenannte Hundeflüsterer ihre Erziehungserfolge auf der Mattscheibe. Erstaunt und vielleicht sogar beeindruckt sehen wir, wie innert kürzester Zeit ein verhaltensauffälliger Hund sich zum braven, folgsamen Hausgenossen mausert. Was soll man davon halten? Wie kann das funktionieren?

Text Katrin Schuster, Tierverhaltenstherapeutin
Fotos: Katrin Schuster und Monika Grottke

Die Vizsla-Hündin Clara verteidigt ihr Territorium vehement. Bellend rennt sie auf Besucher zu, sie wirkt gefährlich und unkontrollierbar. Zusätzlich beklagen die Halter, dass die Hündin sich keine Sachen wegnehmen lässt. Wenn sie ihren Knochen verteidigt, fletscht sie die Zähne, bekommt grosse Augen und sieht ganz wild dabei aus.
Der sympathische Hundeexperte analysiert das Verhalten der Hündin mit den Besitzern. Er erklärt daraufhin sehr einfühlsam und überzeugend, wie sich das Problem entwickeln konnte und wo die Lösung zu finden ist. Seine Strategie lautet, die Hündin muss sich ihrer Angst stellen, um damit fertig werden zu können, sonst wird sie nie erkennen, dass ihr nichts passieren kann.

Dramatisches Training mit Happy End?

Clara wird eine dünne Leine um den Hals gelegt. Es folgt eine Runde durch das Wohnzimmer, in der der Hundetrainer seine Dominanzbeziehung mit dem Hund aufbaut. So erreiche er, dass die Hündin ihm vertraue, erklärt der Experte.

Kurze Zeit später wird Clara direkt zu der Kamera und den fremden Leuten geführt, und das Wunder passiert. Durch die Dominanz und Souveränität des Trainers sowie durch die positive Energie, die er ausstrahlt, bleibt die Hündin ruhig und lässt plötzlich alles mit sich machen. Die Kamera kommt ganz nah zu der Hündin. Clara bleibt ruhig sitzen und zeigt keine aggressiven Anzeichen mehr.

Kurz darauf ist ein ähnlicher Erfolg zu sehen, als der Hundeversteher durch warnende Zischlaute Clara davon überzeugt, dass sie sich den Knochen abnehmen lassen muss. Sogar die Halterin ist direkt nach dieser Übung in der Lage, der Hündin gefahrlos den Knochen abzunehmen. Dies war vorher überhaupt nicht möglich. Am Ende der Folge sind alle überglücklich und die Familienidylle ist wieder hergestellt.

Eine schöne Geschichte, mit dramatischem Beginn, spannenden Höhepunkten und einem guten Ende. Fast wie im Märchen. Solche Folgen mit mehr oder weniger dramatischen Szenen sind seit einigen Jahren immer häufiger im Fernsehen zu verfolgen. Unterschiedlichste Hundetrainer aus verschiedenen Ländern zeigen ihr Können und verpacken dies in spannende Geschichten, die den Zuschauer unterhalten sollen. Darum geht es, denn Fernsehprogramme scheinen leider immer mehr darauf ausgelegt zu sein, zu unterhalten, anstatt Wissen zu vermitteln.

Nur ein Märchen?

Die Trainingserfolge sind jeweils sichtbar und die Trainer erklären ihre Vorgehensweise auch sehr einleuchtend. Zusätzlich können Hunde bestimmt nicht so perfekt schauspielern! Das, was man bei den Hunden sieht, ist doch echt, oder etwa nicht? Richtig! Die Hunde spielen nicht einfach eine Rolle, ihr Verhalten ist echt und unverfälscht. Ist das Ergebnis aber wirklich das, was der Hundehalter sich wünscht? Wer genau hinsieht, erkennt, dass Clara nicht wirklich entspannt ist. Im Gegenteil, sie ist extrem verunsichert, stellt jegliche freie Bewegung ein und von Freude gegenüber den netten Besuchern kann gar keine Rede sein. Clara hat ganz einfach nur Angst und ist vollkommen überfordert.

Wie Clara geht es auch vielen anderen «Problemhunden» nach der «erfolgreichen» Therapie im Fernsehen. Erreicht werden diese schnellen Trainingserfolge durch Strafmassnahmen, die für den Hund sehr eindrücklich sind. Dem Halter und dem Zuschauer werden diese jedoch als kleine Korrekturmassnahmen vorgestellt und vielfach in den Hintergrund gerückt.

Tierquälerei vor der Kamera

Bevor Clara von dem Hundeexperten durch das Wohnzimmer geführt wurde, legte der Trainer eine dünne Leine um den Hals der Hündin. Diese Leine funktioniert wie ein Lasso, das sich ohne Stopp bis zum Ende zusammenziehen lässt. Der Hundetrainer fixiert die Schlaufe ganz oben am Übergang vom Hals zum Kopf mit einem leichten Zug, so dass sie direkt hinter den Ohransätzen liegen bleibt (siehe Fotos). Wird nun an dieser dünnen Leine oder Schnur ein kurzer Ruck ausgeführt, werden der Kehlkopf und die weiche Halsregion hinter den Ohren gequetscht. Die entstehenden Schmerzen kann jeder nachempfinden, der sich einmal selber an dieser Region betastet und dort Druck ausübt. Intensivere Leinenrucke lösen sichtbare Schluckbeschwerden beim Hund aus, die bei genauer Beobachtung eindeutig zu erkennen sind. Wird der Hund mittels dieser «Galgenkonstruktion» beispielsweise in ein Auto gezogen, weil er Angst davor hat, zieht die Halsschlaufe sich immer weiter zu. Dem Vierbeiner bleibt nur noch die Wahl, dem Zug nachzugeben, oder zu ersticken. Was für ein Wunder, dass er sich trotz der Angst vor dem Fahrzeug dafür entscheidet einzusteigen.

Fast unmerklich ruckt der Hundetrainer immer wieder an Claras Hals und gibt mit jedem Ruck gleichzeitig einen Zischlaut ab. Die Energie und die Körperhaltung des Hundeverstehers werden für Clara zur Nebensache. Die Hündin hat stattdessen mit den Schmerzen zu kämpfen, denen sie möglichst schnell entgehen möchte. Ihre Versuche, sich aus der unangenehmen Situation zu befreien, werden jedoch genauso wie die Flucht nach vorne mit Rucken und Zischlauten beantwortet.

Mehrmals wird Clara dabei so weit nach oben gezogen, dass die Vorderbeine in der Luft hängen, sie also wortwörtlich etappenweise erdrosselt wird. Die Hündin erfährt sehr schnell, dass sie den Schmerzen und der Erstickungsangst nur entgehen kann, wenn sie gar nichts mehr tut und die Situation über sich ergehen lässt. Kurz darauf reichen bereits die Zischlaute aus, um ihr Verhalten zuverlässig zu hemmen. Diese Zischlaute wurden zuvor perfekt mit den auftauchenden Schmerzen verknüpft. Clara erwartet nun bei jedem Zischlaut, erneut diese Schmerzen zu erfahren. Die Belohnung in diesem Moment ist allein das Ausbleiben der Schmerzen, die der Hündin so subtil zugefügt wurden, dass sogar sehr erfahrene Trainerkollegen diese Strafmassnahmen kaum entdeckten.

Hilflosigkeit als Mittel zum Zweck

Clara hat gelernt, dass sie einer bedrohlichen Situation hilflos ausgeliefert ist. «Erlernte Hilflosigkeit» ist der Fachbegriff für dieses Ergebnis. Vertrauen zum Hundetrainer, geschweige denn zum Hundehalter wird durch diese Techniken sicherlich nicht aufgebaut.

Nicht immer sind es diese schmerzhaften Strafmassnahmen, die für den schnellen Erfolg verantwortlich sind. Vor allem deutsche Hundetrainer nutzen in der Regel weniger angreifbare Methoden, um ein unerwünschtes Verhalten wirksam zu hemmen. Hierzu gehören beispielsweise Schepperbüchsen, Wasserspritzpistolen oder Sprühhalsbänder. Dass diese Massnahmen so effektiv sind, liegt daran, dass viele Hunde sensibel auf Schreckreize reagieren.

Das oft als dominant verstandene aggressive Verhalten der meisten vorgestellten «Problemhunde» ist anhand der Körpersignale eindeutig als angstaggressives Verhalten zu identifizieren. Die Hunde haben also Angst und sehen die aggressive Reaktion auf den auslösenden Reiz als einzigen Ausweg. Wird die Bedrohung durch einen Schreckreiz noch weiter verstärkt, kann dies den Hund in seiner Angst handlungsunfähig machen. Auch aggressives Verhalten wird in diesem Fall entsprechend eingestellt, und wenn möglich tritt der Vierbeiner den Rückzug an. Ist auch dies nicht möglich, erstarrt der Hund und «hofft», dass er die bedrohliche Situation doch noch lebend überstehen kann. Das Ergebnis sind verängstigte und in ihrem Willen gebrochene Hunde. Im Fernsehen wird dieses regelmässig als Trainingserfolg deklariert. Für Hundehalter mit hohem Leidensdruck mag die heftige Angst des Hundes als «noch vertretbar» erscheinen, um möglichst schnell wieder ein «normales» Leben führen zu können. Aus ethischer und tierschutzrechtlicher Sicht sind diese auf Angst basierenden Ausbildungsmethoden jedoch sehr zweifelhaft.

Zu Risiken und Nebenwirkungen…

Viele Hunde lassen sich durch die beschriebenen Massnahmen so stark verunsichern, dass der «Trainingserfolg» sehr schnell eintritt. Andere Hunde wehren sich aber auch dagegen.

Auf den Ruck an der Halsschlaufe oder andere schmerzhafte Einwirkungen reagieren einige Hunde mit einem Angriff auf den Hundetrainer. Im Film sehen solche Szenen wie ein Machtkampf aus. Meist kommt der Hundeexperte mit einigen Bissen davon und schafft es am Ende doch noch, den «dominanten» Hund zu unterwerfen. Mit dominantem Verhalten hat das nichts zu tun, auch wenn das gerne so behauptet wird. Dass der Hund bis dahin aufgrund der Strangulation kaum noch Luft bekommen hat und aus diesem Grund so leicht auf die Seite zu kippen ist, merkt nur, wer genau hingesehen hat. Hier handelt es sich um Hunde, die verzweifelt versuchen, diesen Einwirkungen zu entgehen. Sie kämpfen nicht um Status oder um die Rangfolge, sondern um ihr Leben!

Solche Techniken sind aus ethischen und tierschutzrechtlichen Gründen ganz klar abzulehnen. In der Schweiz und auch in Deutschland greift hier das Tierschutzgesetz. Dieses verbietet, Tieren ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. Der vernünftige Grund ist auch bei höchst aggressiv einzustufenden Hunden nicht gegeben, denn es gibt andere, tierfreundlichere Techniken, um nachhaltigere Ergebnisse zu erreichen.

Schreckreize sind zwar nicht körperlich bedrohlich; eine psychische Bedrohung kann jedoch von einem Individuum ähnlich heftig empfunden werden. Jeder, der grosse Angst vor Spinnen hat oder unter Höhenangst leidet, wird diesen Effekt nachvollziehen können.

Die Reaktion des Hundes auf eine Bedrohung (und somit auch auf einen Strafreiz) ist je nach Individuum sehr unterschiedlich und kann keinesfalls pauschalisiert werden! Mit unerwünschten Nebenwirkungen ist daher immer zu rechnen: Eine mögliche Nebenwirkung beim Einsatz von Strafen ist, dass der Vierbeiner zum Gegenangriff übergeht. Dies passiert entweder direkt nach der Strafeinwirkung, weil er sich zu wehren versucht, oder etwas später, wenn der verunsicherte Hund eine Chance sieht, sich «den Weg frei zu kämpfen».

Eine weitere Gefahr besteht darin, dass der gemassregelte Hund das Vertrauen in seinen Halter und / oder in seine Umwelt verliert. Gerade beim Einsatz von Schreckreizen entwickeln sensible Hunde schnell eine generelle Angst vor allen möglichen Geräuschen, die ähnlich klingen. Plötzlich reagiert der Vierbeiner mit Panikattacken, wenn eine Autotür zuknallt oder ein Schlüsselbund herunterfällt. Die ganze Welt scheint für den Hund auf einmal höchst gefährlich und der Spass am Leben nimmt immer mehr ab.

Die Nachahmung von Strafmassnahmen, die im Fernsehen scheinbar so effektiv genutzt werden, ist daher definitiv nicht zu empfehlen! Es geht dabei nicht um die Frage, ob Strafe grundsätzlich genutzt werden darf oder nicht. Es geht vielmehr um tierschutzrechtliche Aspekte und darum, das Vertrauen unserer vierbeinigen Partner nicht zu missbrauchen.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Die meisten prominenten Hundetrainer zeichnen sich notwendigerweise durch eine gute Marketingstrategie und überzeugende Erklärungsansätze aus. Sie wirken sehr sympathisch auf die Zuschauer, sind einfühlsam und freundlich. Äusserst überzeugend erklären sie, wie ihre «Methode» beim Hund funktioniert und warum ihr Trainingsansatz so wichtig und richtig ist.

Neben der umstrittenen Dominanztheorie im Hunde- und Menschenrudel werden teils auch energetisch wirksame Körperhaltungen zur Erklärung herangezogen. Oft sind die gewählten Argumente fachlich so ausformuliert, dass sie für den Laien kaum überprüfbar sind. Kurz darauf werden sie jedoch durch den anschliessend erkennbaren Trainingserfolg sehr überzeugend unterstrichen, und am Ende bleiben keine Fragen mehr offen. Der Sympathiefaktor des Fernseh-Hundetrainers steigt zusätzlich, wenn dieser sich öffentlich aktiv im Tierschutz einsetzt.

Niemand traut diesen freundlichen und engagierten Menschen zu, dass sie den ihnen anvertrauten Hunden absichtlich physische oder psychische Qualen zufügen können. Alles, was sie im Training tun, ist schliesslich nur zum Wohl des Hundes gedacht.

Natürlich möchte ich nicht behaupten, dass jeder Hundetrainer, der sich gut zu vermarkten weiss und im Tierschutz aktiv ist, dies nur tut, um gross herauszukommen. Das wäre eine dreiste Unterstellung und auch zu sehr pauschalisiert. Gerne möchte ich jedoch erreichen, dass die Zuschauer «zwischen den Zeilen lesen» und die geschickt dramatisch inszenierten Szenen aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Nur dann können sie erkennen, ob der Schein mit dem Sein übereinstimmt oder ob er vielleicht doch trügt.

Schauen Sie genau hin

Werden im Fernsehen Trainingstechniken beim Hund eingesetzt, ist es wichtig, genau hinzusehen, um diese beurteilen zu können. Sehen Sie sich dazu die Folgen einmal ohne Ton an. Konzentrieren Sie sich stattdessen nur auf den Hund und auf die von ihm ausgestrahlten Signale. In einigen Fällen werden Sie erkennen, dass die erfolgreich therapierten Hunde deutliche Angstsignale zeigen. In anderen Fällen können Sie bemerken, dass ein Ruck am Halsband oder ein anderer Schmerzimpuls, das aggressive Verhalten des Hundes auslöste. Aber selbst wenn Sie nichts Konkretes erkennen, hören Sie im Zweifel auf Ihr Bauchgefühl und lassen Sie lieber die Finger von den gezeigten Techniken.

Es geht auch anders

In der modernen Verhaltenstherapie werden die Emotionen des Hundes wie Angst, Frust und Wut durch positive Erfahrungen verändert. Hierdurch sinkt für den Vierbeiner die Notwendigkeit, das gezeigte Verhalten aufrecht zu erhalten. Diese Trainingstechniken sind nicht so spektakulär und daher für dramatische Szenen im Fernsehen weniger geeignet. Dafür sind sie nachhaltiger und das Ergebnis ist deutlich wünschenswerter.

Durch wachsendes Selbstvertrauen und echtes Vertrauen in ihre Halter könnte auch die «wilde» Clara lernen, dass das Leben Spass macht. Besucher würden bald nicht mehr als Bedrohung empfunden. Stattdessen kündigt die Anwesenheit von Fremden beispielsweise ein Spiel mit den Besitzern an und Clara freut sich, dass endlich mal wieder etwas Tolles passiert.

Es würde mich freuen, mit diesem Beitrag möglichst viele Leserinnen und Leser zum Nachdenken angeregt zu haben, so dass Sie die Hundeerziehung im Fernsehen und auch im realen Leben kritisch hinterfragen.

Dieser Artikel entstand in enger Zusammenarbeit mit befreundeten Hundepsychologen und Fachtierärzten: • Katrin Sonderschefer, Hundepsychologin • Monika Grottke, Hundepsychologin • Angela Bartels, Fachtierärztin für Verhaltenskunde und Tierschutz • Angela Hagn, Fachtierarzt für Verhaltenskunde

Hier können Sie den Artikel aus dem Magazin als PDF ansehen

geschrieben von:
Katrin Schuster

Katrin Schuster

Katrin Schuster ist eine erfahrene Tierverhaltenstherapeutin. Seit ihrem 13. Lebensjahr engagiert sich die heute 34-Jährige aktiv für einen «realistischen» Tierschutz. Ihre Methoden beruhen auf ganzheitlichen Ansätzen. Neben der gesundheitlichen Abklärung bei Verhaltensauffälligkeiten liegen ihr die tiergerechte Haltung sowie der respektvolle und faire Umgang zwischen Tier und Mensch am Herzen. Katrin Schuster arbeitet mit Tierpsychologen, Fachtierärzten und Tierheilpraktikern eng zusammen.

71 Kommentare zu “Von «Hundeflüsterern» und deren Marktstrategie

  1. Ute Rott

    Liebe Katrin Schuster,
    das ist ein ganz hervorragender Artikel, den ich vollinhaltlich unterschreiben kann. Sie haben die Sache auf den Punkt gebracht und ich kann nur hoffen, daß viele Menschen den Artikel lesen.
    Vielen Dank dafür!
    Ute Rott

  2. Frauke

    So schade, dass die positiv bestärkende Arbeitsweise in viele Köpfe nicht vordringt.

  3. Eva Windisch

    Vielen vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel. Hoffentlich bringt er den einen oder anderen kritiklosen Vergötterer von Fersehhundeflüsterern zum Nachdenken. Hunde sind die besten Freunde des Menschen und nicht ihre Feinde, Gegner oder Sklaven.

  4. Anett Schwetasch

    Dieser Artikel war mehr als überfällig und sollte weit verbreitet werden. Am besten noch den ausstrahlenden TV-Sendern zusenden sowie auch der DOGS, die ja Herrn Millan immer so hoch lobt.

    LG
    Anett

  5. Nadine B.

    Schade wie hier mal wieder völlig übertrieben die teilweise wirklich gute Arbeit von „Hundeflüsterern“ negativ dargestellt wird.
    Gibt es ein Video zu dem beschriebenen Fall der Hündin?
    Man sollte die Arbeit nicht verurteilen wenn man sie nicht life mit erlebt hat, sondern nur nach TV-Austrahlungen urteilt – Dabei sind Einzelheiten, wie sie hier beschrieben werden überhaupt nicht zu erkennen.

    Traurig ist, dass sehr viele Menschen mit ihren Hunden nicht richtig umzugehen wissen. Was ich leider selber immer wieder life mit erleben muss.
    Nur durch Belohnungen und Streicheleinheiten wird nun mal ein Hund weder glücklich noch ausgeglichen!

    Beste Grüße,
    Nadine

    1. Katrin Schuster

      Grüezi Nadine
      Sie fragen, ob es ein Video zu dem beschriebenen Fall der Hündin gibt. Ja, das gibt es. Da es mir kein Anliegen ist, einzelne Personen an den Pranger zu stellen, habe ich absichtlich darauf verzichtet Namen und Sendungen zu nennen. Allerdings kann ich Ihnen versichern, dass ich zusammen mit Kollegen viele dieser Sendungen durchgesehen habe um genau zu dokumentieren, wann die beschriebene Vorgehensweise zu sehen ist und wie die Reaktion des Hundes dabei erkennbar ist. Nicht nur einmal sondern in der Mehrzahl der geprüften Sendungen des betroffenen Hundeflüsterers konnten diese Einwirkungen mit dem Halsband und die entsprechenden Reaktionen der Hunde darauf dokumentiert werden.
      Es ist nicht meine Absicht die Arbeit von Hundetrainern im allgemeinen schlecht zu machen. Wichtig ist jedoch, dass angewandte Trainingsmethoden kritisch überprüft und nicht unüberlegt übernommen werden.
      Herzliche Grüsse,
      Katrin Schuster

      1. arnold

        Nun ja…egal von welchem Hundetrainer -flüsterer oder wie auch immer man sie nennen will ich ein video sehe, werde ich bei JEDEM etwas finden das nicht „richtig“ ist. Und damit meine ich wirklich bei JEDEM, egal wieviel erfahrung dieser auch hat. Später auf video, das man sich in aller ruhe hundert mal ansehen kann, ist es sehr leicht fehler zu sehen (jedenfalls wenn man wenigstens bisschen ahnung von der sache hat) JEDOCH wie wir alle wissen erfordert es oft in der hundeerziehung entscheidungen in millisekunden zu treffen und in die tat umzusetzen…wenn jemand behauptet er könnte das, immer die richtige entscheidung zu treffen, dann ist er schlicht und einfach ein lügner

        1. Katrin Schuster

          Hallo Arnold
          Natürlich hast Du damit völlig Recht. Entscheidungen müssen manchmal sehr schnell fallen und Fehler passieren jedem. Ich setze mir selber auch keinen Heiligenschein auf, auch ich arbeite nicht immer perfekt nach Lehrbuch.
          Bei solchen Sendungen ist es aber doch was anderes. Eine Leserin hat hier bereits sehr eindrücklich beschrieben, wie solche Filmaufnahmen aussehen, wie oft etwas wiederholt wird damit dann alles so aussieht, wie es erwünscht ist. Ich möchte gar nicht daran denken, wie sehr die Hunde in einigen Aufnahmen drangsaliert wurden, damit die reisserischen Szenen entstehen konnten.
          Aber selbst, wenn dem nicht so wäre und das alles Aufzeichnungen aus einem spontanen Training sind kann das nicht ausschliesslich darauf reduziert werden, dass Entscheidungen eben schnell getroffen werden müssen. Wenn immer die gleichen Ansätze gezeigt werden, um ein Ziel zu erreichen, dann ist das schon eine klare Gewohnheit.
          Und auch ohne Zeitlupe und Mehrfachwiederholung sind die Reaktionen der betroffenen Hunde selbsterklärend, sofern man deren Körpersignale zu deuten weiss.

          Herzliche Grüsse,
          Katrin

          1. Hundekind

            Hallo,

            ich sehe diese Sendungen ebenfalls äußerst kritisch. Unabhängig davon, welche Methode gezeigt wird. Auch Sendungen, in welchen die Hunde völlig wahllos in allem „positiv bestärkt“ werden und am Ende zwar „hören“, dafür aber völlig obsessiv am Clicker kleben, sind zu kritisieren.
            Das wird wohl immer das Problem bleiben. Der Profi kann sicher noch das ein oder andere erkennen und hinterfragen. Für den Laien sind solche Sendungen im Grunde fast schon gefährlich..
            Dennoch ärgere ich mich auch manches Mal über die Vertreter, welche „den“ Hundeflüsterer, dessen Namen wir hier nicht sagen ;-), vehement ablehnen, jedoch schon reißaus nehmen, wenn ein Hund auch nur mal die Lefze hebt. Sprich: Als Standardmethode angewandt sicher eine Katastrophe. Dennoch sind Typen wie „der“ Hundeflüsterer eben leider auch diejenigen, welche nicht jeden „Beißer“ direkt ins Tierheim mitnehmen oder sogar das Einschläfern empfehlen. Sie sind mit streitbaren Methoden bereit sich auch mal beißen zu lassen und einem (wenn er es denn im Einzelfall auch ist) gefährlichen Hund eine Chance zu geben. Und in solchen Fällen ist ein kurzes Leiden und darauffolgendes konstruktives UND positives Arbeiten manchmal tatsächlich die bessere Wahl (was in den Sendungen ja leider meistens nicht stattfindet und der Hund mit erlernter Hilflosigkeit zurückgelassen wird anstatt nun Verhaltensalternativen zu erlernen), als quälend langsames, monatelanges Rantasten, während der Hund immer wieder aus Sicherheitsgründen im Zwinger warten muss…..
            Bevor jetzt Alle aufschreien:
            Nein, ich bin nicht für schmerzhafte Strafen oder Ähnliches, ich bin ein absoluter Befürworter positiver Verstärkung etc. Aber ich gebe auch gerne zu, dass mein Clicker leider Grenzen hat und es Einzelfälle gibt, wo auch ich „bewaffnet“ mit Maulschlinge und dünnerer Leine auf den Hund zu wackel, um ihn überhaupt erstmal einzufangen. Das sieht auf einem Video sicher auch nicht grade schön aus 😉 Bevor ich mich beißen lasse, halte ich den Hund dann doch auch gerne so fest, dass er das mit großer Wahrscheinlichkeit erstmal nicht tut…das kann gar nicht schön aussehen und ja, fast jeder Hund der beißt hat in einer Konfrontationssituation sowieso schon viel Angst.
            Alternative wäre: Ab nach Australien und laufen lassen ;-))
            Der Rahmen solcher Sendungen lässt einfach keine ausreichenden Erläuterungen zu und sollte für Laien eigentlich garnicht zugänglich gemacht werden. Dennoch würde mich in solchen Diskussionen sehr interessieren, wie sich denn die vehementen Gegner von CM einem Hund nähern würden, welcher mit einer minimalen Ankündigung auf jeden vorbeiziehenden Menschen stürzt und wirklich richtig beißt? Klar, wenn der Hund erstmal eingefangen ist, einen Maulkorb trägt (der ihm dann auch noch auf Anhieb passen muss), Geschirr bequem eingestellt und den betreffenden Trainer noch nicht arbeitsunfähig verletzt hat, kann ich dann auch anfangen positiv zu arbeiten…Es gibt immer zwei Seiten und JEDE Methode kommt irgendwann mal an ihre Grenzen. Das sollten wir alle nicht vergessen.

      2. Luni Lunchen

        Übernehmen sollte man im Hausgebrauch garkeine der gezeigten Übungen, deshalb steht das auch am Anfang der Sendung IMMER fett eingeblendet – Bitte nicht ohne einen Profi nach machen… Des weitern sind es nicht nur selbst ernannte Hundetrainer, sondern auch Hunde- Psychologen, Therapeuten, Verhaltensexperten, Heilpraktiker und und und die plötzlich aus dem Nichts kommen und alles „besser“ wissen und können… Ohne jemals eine Ausbildung in Kynologie genossen zu haben… Wenn ich mich Frseur nenne, muss ich 3 Jahre Lehre absolviert haben (für Haare schneiden) aber um an Lebewesen mein selbst erlerntes wissen, aus zu testen und an Ihnen rum zu erziehen, muss ich nicht mal ein Buch über Hunde gelesen haben, darf mich trotzdem Trainer, Therapeut usw usw nennen,ohne Fachwissen vorweisen zu müssen. So, zum Thema Leinenruck – wenn das so wäre, wie es hier absolut übertrieben dramatisiert wird, müsste mein voll pupertierendes Dobermädchen nach unserem Spearziergang, TOT sein… Die hat zwischendurch so heftig gezogen oder ist in die Leine geprescht, dass ich die Hände wund gescheuert hatte… Freiwillig und ohne Todesangst hat SIE mich 30 Min hinter sich her geschliffen..Und hat mich auch nicht nach Respekt oder Fairness gefragt….ABER Wie konnte sie das Körperlich nur schaffen, wo doch ein Leinenruck schon fast tötlich und vor Schmerzen, für den Hund kaum auszuhalten ist ???!!!
        Lächerlich wirklich…
        Ich habe 3 Hunde (alle Drei nicht Klein und ca 30 Kg schwer), bei der Ersten Hündin genügte es, stehen zu bleiben bis die Leine entspannt war und dann erst weiter gehen… Nach einer woche saß die Leinenführigkeit Perfekt…
        Bei meinem Rüde, ist es wie beim Pferd mit dem Zügel am Gebiss, ich brauche nur die Hand einzudrehen und er reagiert…. Alles bestens, keine Probleme aber wie zuvor beschrieben macht die Teeniegöre, immer einen auf Zugpferd und das nicht zu knapp, ein Leinenruck (bzw Leine nach links und Rechts bewegen) dass die Marken am Hals klimpern und sie Kriegt sich wieder etwas ein…. Ist auch schon wesentlich besser geworden und mein Mädchen ist absolut gesund und aufgeweckt… Kein ängstliches Wrack, trotz „Leinenbewegung“ Ein Wunderhund, glaubt man Ihren Aussagen hier…

        Naja und die Empfindlichkeit der Kehlkopfgegend eines HUNDES mit der von MENSCHEN zu vergleichen, ist jawohl mal nicht ihr Ernst oder???? Wenn meine 3 SPIELEN wird sich mit Vorliebe gegenseitig in Kehle und Nacken gepackt, gebissen und geschüttelt und gezogen was das Zeug hält…
        Komisch, dass Sie dabei nicht sofort sterben, wenn doch schon der Ruck eines Seilchens, Höllenschmerzen und Todesangst verursachen….. Sehr unrealistisch…

        Und dieses ewige utzi dutzi Hunde vertätscheln und Söckchen und Mäntelchen anziehen und vermenschlichen, ist schlimmer als jeder Leinenruck…. Unsere Lieben Kuschelhunde, sind Fleischfressende Oppurtunisten mit Reißzähnen, Krallen und Trieb zum Jagen und erlegen, keine zerbrechlichen zarten Elfchen die Tot umfallen wenn man sie nur böse ansieht…
        Zu dem, wenn man einer Gruppe Hunde zusieht, wie sie sich untereinander Maßregeln aber hallo, da halte sogar ich die Luft an manchmal… Und die haben richtige werkzeuge am Körper und benutzen sie auch, trotzdem krümmt sich danach keiner vor schmerz oder Todesangst…
        Aber wenn ich kurz an der leine rucke oder leicht in die Seite kneife, leidet das Tier angeblich Höllenqualen???!!! Ganz im ernst, behandelt Kaninchen oder Hamster, Schmetterlinge oder Schnecken mit dieser Utzi Dutzi Methode aber doch keine (Haus) Raubtiere !!!!!
        Und macht Cesar oder Martin erst mal die Hälfte an Erfolgen nach, dann könnt ihr bitte für uns Videos von Eurer Arbeit und Erfolgen veröffentlichen und wir haben die Möglichkeit uns eines Besseren belehren zu lassen…. Denn nur weil ich angeblich seit meinem 13. !!!!! Lebensjahr (13…ohne Worte) im TS „engagiert“ bin, hab ich doch noch lange keine Ahnung oder Fähigkeit Hunde zu behandeln oder gar zu „lesen“..
        Diese Fähigkeit haben meiner Meinung nach, so wie so nur gaaanz wenige Menschen, CESAR MILLAN ist einer davon !!!

        Sorry aber das musste mal raus, kann das ewige Cesar der Tierquäler NICHT mehr ertragen! Dummes Zeug!!!!!!!!!!!!!!!!!!

        ! Aber dass sieht wohl jeder wie er will und das ist auch ok so…Also,
        In diesem Sinne… Alles Gute und trozdem viel Freude und Erfolg mit den 4 Beinern 😉

        1. Luni Lunchen

          Da Sie, Katrin Schuster ja echt alles wissen und auch die einzig wahre Methode kennen…. Welche Ausbildung im Bezug auf Canis haben Sie? Kynologie haben Sie doch gleich wo studiert? Man kennt weder Ihren Namen, noch Ihr Gesicht, von Arbeit, Methoden und Erfolgen (Zahlen,Zertifikate, Ausbilungsnachweise, Bilder, Videos usw) konnte ich auch noch nix sehen hier… Ohne Ihnen zu nahe zu treten, was veranlasst mich, Ihren groß gespuckten Tönen überhaupt glauben zu schenken??? Sorry für mich ist das hier selbst darstellerei, ohne Hand und Fuß… Aber beweisen sie mir gerne das Gegenteil, mit Dokumentationen in Bild und Ton von Ihrer einzigartigen Arbeit und ich lasse mich sofort überzeugen…. Bis dahin ist das hier für mich nur Klugscheisserei, entschuldigung…

          1. Katrin Schuster

            Guten Tag Luni Lunchen, ihre Frage nach meinen Referenzen ist absolut berechtigt, gerne komme ich dieser Aufforderung nach:

            Meine Fortbildungen, Ausbildung und Qualifikationen im Überblick:
            Tierpsychologie, zahlreiche Seminare bei verschiedensten Referenten, seit meinem 16. Lebensjahr:
            o Clarissa von Reinhard (Tierpsychologie allgemein und Hund, 1995 und 1996)
            o Günther Bloch (Verhaltensforschung und praktisches Training Hund, 1998 und 1999)
            o Dorit Feddersen Petersen (Verhaltensforschung Hund, 1999)
            o Ursula Rudolf (Clickertraining, 1999)
            o Dr. Sabine Gordon und Dr. Brigitte Ballauf (Rassespeziefische Erkrankungen beim Hund, 1999)
            o Elke Müller (Angst- und Aggressionsverhalten beim Hund, 2000)
            o Joachim Leidhold (Kommunikation Hund-Mensch, 2002)
            o Chris Goette (Arbeitslosigkeit beim Hund, dessen Folgen und Abhilfe, 2002)
            o Anton Fichtlmeier (Suchen und apportieren, praktisch, 2004)
            o Todd Feucht und Ted Turner (Fortgeschrittenes Training mit Tieren und Verhaltens-Management, englisch, 2006)
            o Dr. med. vet. Viviane Theby und Michaela Hares (Dogdancing, praktisch, 2006)
            o Sandra Zilch (Hütehundeausbildung, 2006)
            o Udo Ganslosser (Verhaltensbiologie Hund 2008)
            o Ariane Ullrich (Impulskontrolle und Frustrationstoleranz)
            o Angela Bartels (Verhaltensmedizin Hund, 2010)
            o Esther Schalke (Lerntheorie, 2013)
            o Ute Blaschke Berthold (Verhaltensbiologie, Neuroendokrinologie, 2013)

            Weitere Tierarten:
            o Mircea Pfleiderer (Verhaltensbiologie und –therapie Katze, 2002)
            o Susan Gonscherowski (Verhaltenstherapie Katze, 2006)
            o Zeiter Feicht (Verhaltenstherapie Pferd, 2002)

            Tierpsychologie-Fernstudium (Akademie für Tiernaturheilkunde, 2004)
            o Allgemeine Ethologie / Verhaltensbiologie
            o Tierpsychologie Hund
            o Tierpsychologie Katze
            o Tierpsychologie Pferd (nicht geprüft)
            Wenn Sie es genauer wissen wollen finden Sie zumindest einen Grossteil der Fortbildungsnachweise auf meiner Homepage, die gerade leider nicht mehr ganz aktuell ist da mir die Zeit zum pflegen fehlt. Die neueren Fortbildungsnachweise sind dort aus diesem Grund noch nicht zu finden.

            Zusätzlich absolvierte ich die Ausbildung zur V-MTA in Oberschleissheim und ewarb hierüber grundlegendes Veterinärmedizinisches Wissen:
            • Staatlich geprüfte V-MTA (Veterinär-Medizinisch-Technische Assistentin) (2001 nach dreijähriger Berufsausbildung)
            • Seit 2003, angestellt als V-MTA im Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung der LMU München
            Durch die Arbeit als V-MTA in München stehe ich im regen Austausch mit Fachtierärzten für Tierschutz und Verhaltenstherapie. Seit einem Jahr bin ich selbst Dozentin bei der DIFT (Deutsches Institut für Tiernaturheilkunde) in meinen Wissensbereichen.

            Meine Arbeit als Tierpsychologin ist in dem Sinne „einzigartig“ oder zumindest selten anzutreffen, dass ich sehr intensive Anamnesegespräche bei den Haltern zu hause durchführe. Diese dauern in der Regel vier bis fünf Stunden und teilweise länger. Hier gehe ich soweit möglich den Ursachen des Verhaltens auf den Grund und finde für Tier und Mensch individuelle Lösungsansätze, die beiden Seiten gerecht werden.
            Die Umsetzung dieser Arbeit ist allerdings nicht einzigartig! Viele meiner Kollegen arbeiten sehr ähnlich, nur hat natürlich jeder so seinen eigenen Stil und andere Schwerpunkte.
            Das was ich in diesem Artikel schrieb ist nicht meine Meinung allein, sie wird von vielen Tierärzten und Trainern ebenfalls so gestützt.

            Wenn Sie genaueres über meine Arbeit erfahren wollen, sind Sie gerne eingeladen als stiller Teilnehmer einem Anamnesegespräch und den darauffolgenden Trainingsstunden beizuwohnen. Allerdings würde ich in dem Fall um einen etwas freundlicheren Umgangston bitten ;-).

            Herzliche Grüsse,
            Katrin Schuster

        2. Katrin Schuster

          Guten Tag Luni Lunchen,
          erstmal möchte ich gerne anführen, dass die Leinenführigkeit auch mit einem gut sitzenden Geschirr wunderbar erlernt werden kann, wenn der Hund lernfähig und der Halter ein guter Lehrer ist.
          Die Nebenwirkungen vom Halsbandeinsatz sind sehr schön beschrieben worden in einem Buch von Anders Hallgren „Rückenprobleme beim Hund“. Wissenschaft ist immer so eine Sache, natürlich lässt sich auch diese Studie auseinandernehmen, aber ich finde die Darstellungen Grund genug es anders zu versuchen.

          Dass ein Hund am Halsband zieht ist nicht ungewöhnlich. Ich kenne auch Hunde die am Endloswürgehalsband zogen wie ein Stier und sogar am Stachelhalsband konnte ich es schon beobachten. Nicht das Werkzeug bringt dem Hund die erwünschte Handlung bei, sondern der Halter! Durch inkonsequentes Training und Missachten der Belohnungsmöglichkeiten in der Umwelt lernen die Hunde die unangenehme Einwirkung auszublenden um an ihr begehrtes Ziel zu gelangen. Genauso wie auch wir unsere Verspannung am Nacken irgendwann als „normal“ ansehen, statt dass wir eine bessere Sitzhaltung einnehmen würden um hieran etwas zu ändern. Das ist eine Variante. Die andere ist die, dass sie versuchen der unangenehmen Einwirkung zu entgehen und ihnen scheint nur die Flucht als Ausweg zu bleiben. So hängen sie sich noch mehr rein, damit es dann schnell wieder vorbei ist.
          Bei beiden Varianten hat der Hund nicht gelernt, was er stattdessen tun kann, um dieser unangenehmen Einwirkung zu entgehen.

          Bezüglich des Respekts gegenüber dem Halter ist das Laufen an der Leine so eine Sache. Ihr Hund hat ja keinen Einfluss darauf, angleint zu werden oder nicht. Wir leinen unsere Hunde an und schränken sie so stark in ihrer Bewegungsfreiheit ein. Da ist der Respekt des Hundes gegenüber des Halters zweitrangig, denn der würde im Zweifel respektvoll weichen, wenn er könnte, um dem schlecht gelaunten Zweibeiner aus dem Weg zu gehen. Respekt gegenüber dem Halter sieht also anders aus als der Mensch sich das gerne wünschen würde.

          Hunde packen sich gerne an der Wamme, an dem grossen Hautfetzen, der am Hals hängt und mit mehr oder weniger Fett gefüllt ist 😉 hieran wird gezerrt und die Hunde lassen sich daran auch einige Meter weit schleifen. Auch greifen sie sich spielerisch über den Nacken und in den Kehlbereich. Vergleichen sie diese Einwirkungen aber mal mit einem dünnen Seil. Die Hunde umfassen ja nicht den Hals vollständig und drücken vollends zu. Sie haben vor allem die Haut und das Fell im Maul. Ich fasse meinem Hund auch hin und wieder an dieser Wamme, damit hat er gar kein Problem.
          Ein Seil dagegen umschliesst den Hals vollständig und wenn es „passend angelegt wird“ drückt es eben genau auf den Kehlkopf. Da hilft die Wamme dann auch nicht mehr, zumindest wenn es sich eben explizit um ein dünnes Seil handelt.

          Herzliche Grüsse,
          Katrin Schuster

    2. Apo

      danke nadine du sprichst mir aus der seele

  6. Diana Jork

    Vielen Dank für diesen sehr gut geschriebenen Artikel, er spricht mir aus der Seele.
    Auch ich habe im Training immer wieder Kunden, die argumentieren, dass die Trainer im Fernsehen aber soooo schnell erfolgreich sind. Es funktioniert doch, wo ist da was Schlechtes?
    Was da alles im Hund vor sich geht und mit wieviel Gewalt die scheinbar so gewaltlosen Trainingseinheiten von sich gehen, wird von den meisten Menschen gar nicht entdeckt.

  7. Ernst Coulot

    “Von «Hundeflüsterern» und deren Marktstrategie”

    Schön das es noch mehr gibt, die das sehen !

  8. Mohr Gabriele

    Der Artikel ist sicherlich sehr gut geschrieben, aber ich kann dem nicht so ganz folgen hier wird von Hundeflüsterer oder Marktstrategie geredet ist ja alles gut und schön, aber der Verfasser von diesem Bericht:: ist selber Tiertherapeutin und arbeitet mit verschiedenen Fachleuten zusammen, die aus ihrer Sicht wohl alles besser machen würden. Ich halte die oben beschriebene Vorgehensweise in keinster Weise für OK. Aber dann hoffe ich sie haben sicherlich bessere Vorschläge als die anderen. Und wenn sie behaupten ihre Fachleute heben sich von den aus Medien bekannten angeblichen Tierpsychologen ab, dann bitte schön, jeder kann nur dazu lernen. Und Sorry , für mich kommt es so rüber als wäre Neid der Faktor , und jeder sieht seine Vorgehensweise für die Richtige an. Beispiel;;;; ich stell eine Frage, und bekomme zig verschiedene Antworten. Welche ist nun die Richtige, ja dann such ich für mich die Richtige aus ??

    1. Katrin Schuster

      Grüezi Gabriele Mohr
      Ich danke Ihnen für den kritischen Beitrag. Natürlich ist es schwierig immer das „Richtige“ herauszusuchen, zumal jeder von sich annimmt, das „Richtige“ zun tun. Als ich den Artikel schrieb war es mir daher wichtig über die Hintergründe aufzuklären. Aufzuzeigen, was genau da eigentlich passiert. Das Ziel ist es nicht, einzelne Hundetrainer als schlecht hinzustellen, auch wenn hierbei offensichtlich ist, welche Sendungen ich anspreche. Diese waren eben gerade aktuell, als wir mit dem Beitrag rauskamen.
      Mir ist es stattdessen wichtig, dass der Leser genügend Hintergrundwissen erhält, um für sich selbst eine Entscheidung treffen zu können.
      Aufgrund anderer Rückmeldungen habe ich erfahren, dass mir dies bei vielen Lesern durchaus gelungen ist.
      Es gibt sehr viele Hundetrainer und Tierpsychologen, die sich gegen die genannte Vorgehensweisen im Hundetraining aussprechen und entsprechende tierfreundlichere Möglichkeiten aufzeigen. Meine Kollegen und ich stellen nur einen kleinen Teil dar. Wer kritisch hinterfragt und auf sein Bauchgefühl hört, hat daher inzwischen guten Chancen eine fachliche Unterstützung zu erhalten, die den Bedürfnissen der heutigen Hund-Mensch-Beziehung entgegen kommt.

      Herzliche Grüsse,
      Katrin Schuster

  9. Karl Kornherr

    Super guter Artikel, voll und ganz auf den Punkt gebracht,
    Hoffentlich lesen diesen Artikel viele Fan`s von solchen oben genannten „Hundetrainer“!!

  10. Gaby Bremer

    Ich kann mich nur anschließen, herzlichen Dank, für diese ehrliche wunderbare Darstellung der Fakten……leider werden es immer mehr Hundehalter, die nach „Milan“ arbeiten. Eine Katastrophe für unsere 4beinigen Freunde

  11. Thomi

    Wie gut, sind meine so verfressen, da klappt jedes Kommando :)

    1. Fabienne

      genau, den Hunden ihr Futter in Form von Spielen und als Belohnung über den Tag verteilt geben und nicht aus dem Napf. Eine super Methode!

  12. Cooper

    Genau Antiautoritäre Erziehung – Warmgeduschte Hundehalter – Die sich dann wundern wenn der Hund sie nicht ernst nimmt. Schöne Werbung für den Schreiber des Artikels…mehr ist es nicht.Alle blöd nur ich bin gut!

    1. Katrin Schuster

      Grüezi Cooper
      Antiautoritäre Erziehung ist nicht das, was ich befürworte. Ich spreche mich jedoch klar gegen Trainingsmethoden aus, die dem Hund
      Schmerzen zufügen und heftige Angstreaktionen verursachen können. Einerseits, weil diese tierschutzrechtlich bedenklich bzw. teils
      inakzeptabel sind, andererseits weil ich eine vertrauensvolle Beziehung mit meinem Hund bevorzuge und dies auch so weitergeben möchte.
      Zusätzlich kann gerade bei sensiblen Hunden der Einsatz von anonymen Schreckreizen leicht nach hinten losgehen. Die daraufhin auftretenden
      Probleme sind oft deutlich weitgreifender, als das, was damit ursprünglich „therapiert“ werden sollte.
      Einem Hund Grenzen aufzuzeigen, sein Verhalten evt. auch mal unfreundlich zu unterbrechen ist innerhalb einer vertrauensvollen
      Beziehung aus meiner Sicht durchaus akzeptabel. Dabei ist es jedoch weder nötig dem Hund Schmerzen zuzufügen, noch muss er in grosse Angst
      versetzt werden, um dies zu erreichen.

      Herzliche Grüsse,
      Katrin Schuster

  13. Helena

    So, wie ich das lese, wettern Sie, ohne diese eine Sendung zu nennen, gegen die Sendung „Der Hundeflüsterer“ und somit vermutlich auch gegen die nachfolgende Sendung.
    Interessant, dass Sie mir Ihrer Erfahrung einen ebenso ebenbürtigen, wenn nicht, noch weitaus erfahrenen Menschen unterstellen, keine Ahnung zu haben.
    Der Trainer Cesar Milan, den sie hier offensichtlich anprangern, hat, wie sie ebenfalls sehr früh Hunden angefangen und hat sich, wie sie, mit der Hundepsychologie befasst. Und wer von Ihnen beiden führt heut zu tage ein riesiges Rudel an Hunden?

    Hunde sind des Menschen Freunde, das stimmt für den Menschen. Man muss sich aber die Frage stellen, stimmt das auch für den Hund? weiß er das? Und woher wissen wir das, dass der Hund das weiß? Wir sind so auf unsere eigenen Wünsche und unser menschliches Mitgefühl geleitet, dass wir gar nicht erkennen, was ein Hund manchmal wirklich braucht. Und das lassen Sie hier gezielt aus, stattdessen meinen Sie, dass das Tierquälerei sein. Wenn Sie übrigens das mit der Leine richtig gesehen hätten, dann hätten Sie gemerkt, dass die besagte Leine, die recht einfach gebaut wurde, bei Lockerung der Hand sich ebenfalls um den Hals lockert.

    Wieso sollte man einen von vorherhein verunsicherten Hund die Dominanz behalten lassen?
    Wissen Sie wieviele Hunde durch ihr nicht Gehorchen gestorben sind?
    Das kann Ihnen vielleicht nicht bewusst sein. Doch Hunde rennen auf die Straße, weil sie nicht gelernt haben, neben ihr Herrchen oder Frauchen zu laufen, weil sie sie nicht respektieren und sich denken, dass sie machen können, was sie wollen, denn sie sind ja der Chef in der Umgebung.
    Und dann ist es passiert. Ein Autounfall, ein Hundebiss eines größeren Hundes, oder irgendwas auf dem Boden gegessen, was zur Vergiftung führen kann.

    Ich empfinde die Methoden btw weit aus besser und tierfreundlicher, als die Methoden, die ich von Menschen in meiner Umgebung sonst bekomme. Denn oftmals sind es Schläge, die die Menschen den Hunden hinzuführen, um sie gehörig zu machen, oder zu Strafen. Letzten Endes hat man in DIESEM Fall einen völlig verunsicherten Hund.
    Einen durfte ich kennenlernen, der zudem auch immernoch territorial war. Obwohl ich mich mit Hunden auskenne und ebenfalls mit ihnen aufgewachsen bin, hatte ich bei diesem Hund Angst in das Territorium zu gehen. Denn territoriales Verhalten ist ein dominantes Verhalten. Der Hund kann einen beißen, wenn der Hundehalte selbst nicht dominanz zeigt.

    Warum sollte man als Mensch nicht versuchen, die Natur des Rudels nachzuahmen, um die Kommunikation mit dem Hund für den Hund zu vereinfachen?
    Kann ein Hund denn verstehen, dass man es mit menschlichen Verhalten liebt, wie ein Freund?
    Woher wissen wir das, dass er das tut?

    1. Katrin Schuster

      Grüezi Helena
      Die Sendung “Der Hundeflüsterer” war sozusagen der Anstoss zu diesem Beitrag, das haben Sie richtig erkannt. Da es aber immer wieder Trainer geben wird, deren Trainingsmethoden tierschutzrechtlich fragwürdig sind, sollte dieser Beitrag zeitlos bleiben. Ausserdem möchte ich niemanden an den Pranger stellen und über einzelene Person wettern, sondern zum Nachdenken anregen und sensibilisieren.

      Egal welche Idee hinter einer Trainingsmethode steckt, Tierschutzgedanken sollten dabei nicht verletzt werden. Bei der Strangulation von Hunden, beim Quetschen des Kehlkopfes lasse ich nicht mehr mit mir diskutieren, das ist schlicht und einfach tierschutzwidrig, egal welcher gute Wille dahinter steckt. Natürlich lockert sich die Schlinge, wenn der Zug aufhört, zumindest bei entsprechendem Material. Aber die Einwirkung während der Zug auftritt ist unumstritten schmerzhaft und kann heftige Schäden verursachen.

      Ob man nun die Rudelstruktur von Hunden oder Wölfen als Grundansatz für das Zusammenleben mit dem Menschen nutzt, muss jeder mit sich selbst vereinbaren. Ich sehe darin nicht grundsätzlich etwas schlechtes. Problematisch wird es dann, wenn die hierfür genutzten Informationen nicht überprüft sondern gedankenlos übernommen werden. Viele der angeführten Dominanzbeziehungen beruhen auf veralteten Annahmen, die schon seit einigen Jahren wiederlegt wurden. Aber selbst wenn man hiervon noch nichts weiss, kann das Vorgehen des Trainers hinterfragt weden. Haben Sie schon Hunde oder Wölfe gesehen, die sich an der Leine führen und sich strangulieren?
      Spass beiseite.
      In dem Beitrag bin ich expliztit darauf eingegangen, wie man Hunden Angst ansehen kann.
      Überlegen Sie sich grundlegend, ob Sie einen Hund führen möchten, der ständig Angst vor unangenehmen Konsequenzen hat. Welche Lebensqualitität bieten sie ihrem Hund hiermit? Ich bevorzuge eine Beziehung, die auf gegenseitigem Respekt beruht.
      Wenn sie einen anderen Weg gehen möchten, dann ist das Ihre Entscheidung, die ich respektieren muss.
      Trotz allem ist der Einsatz von Massnahmen, deren Wirksamkeit auf Schmerzeinwirkung beruhen definitiv nicht erlaubt, zumindest in den Ländern, in denen der Tierschutz einen hohen Stellenwert einnimmt.

      Herzliche Grüsse,
      Katrin Schuster

      1. D.W.

        Hallo Frau Schuster,

        ich möchte ehrlich gesagt nicht direkt zu ihrem Beitrag Stellung nehmen, da ich befürchte sonst „auseinander gerissen zu werden“, aber ein Satz traf mich tief ins Herz, ich zitiere: „Überlegen Sie sich grundlegend, ob Sie einen Hund führen möchten, der ständig Angst vor unangenehmen Konsequenzen hat. Welche Lebensqualitität bieten sie ihrem Hund hiermit? “
        Genau das ist nämlich bei meinem ersten Hund der Fall. Aus Unwissen und ohne Aufklärung habe ich diese sogenannten „Trainingsmethoden“ gebraucht bei meinem hochsensiblen Rüden ich hatte niemanden, der mich eines besseren belehren konnte und mittlerweile kann der Arme mit mir nicht mehr voller Vertrauen spazieren gehen. Diesen schrecklichen Fehler bereue ich zutiefst und ich schaffe es einfach nicht mehr ihn „widerherzustellen“. Bei meinen folgenden Hunden habe ich diesen dummen Fehler nicht noch mal begangen und siehe da: Wir haben eine super vertrauensvolle und freundschaftliche Beziehung, sodass ich getrost sagen kann: „Mein Hund ist mein Freund“!!

        Freundlichen Grüße,
        D.W.

  14. Christina Franck

    Ein sehr schöner Artikel.
    In meiner täglichen Arbeit mit problematischen Hunden erlebe ich leider sehr oft, das dieses Verhalten der im TV gezeigten Vorgehensweisen vollkommen unreflektiert vom Hundehalter übernommen und legitimisiert wird. Es ist in den meisten Fällen deutlich schwieriger den Hundehalter davon abzubringen an der Leine zu rucken oder den Hund zu bestrafen, als den Hund auf positive Weise davon zu überzeugen das ein unerwünschtes Verhalten nicht lohnenswert ist.

    Immer wieder ist zu lesen, das man eine Aggression nicht rausstreicheln kann und somit glaubt jeder direkt eine Rechtfertigung zum strafen zu haben… und wenn der Hund dann in ein Meideverhalten geht, fühlt man sich bestätigt ohne zu erkennen was mit dem Hund da gerade tatsächlich passiert. Einfach nur traurig.

  15. Peter Böttcher / Bad Kreuznach

    Ein hervorragender Artikel, dem ich inhaltlich voll zustimmen kann. Den Artikel werde ich bei der nächsten Ausbilder-Sitzung im Hundeverein vorlesen und zur Diskussion stellen

  16. Chris R.

    Interessanter Artikel. Macht sehr viel Sinn. Vielen Dank. Einige Bemerkungen:

    1) Einen Problemhund kann es nicht geben. Es ist immer der Mensch, der das Problem ist.

    2) Hunde sind Rudeltiere und sind dann am glücklichsten und einfachsten zu führen, wenn sie wirklich geführt werden. Das ist die „Energie“ (ein etwas ambivalenter Begriff), die es braucht. Sie ist einfach ein klares Führen, egal mit welcher Technik. Die meisten Techniken funktionieren, solange dahinter eine klare führende Überzeugung steht. Wenn man das mal begriffen hat, braucht es keine Problemhunde-Trainer mehr.

    3) Bezüglich Tierschutz, würde ich gerne mal den Gedanken teilen, dass wir uns so für den Schutz unserer Haustiere einsetzen, jedoch durch die Fleischindustrie töten wir weltweit jährlich ca. 50 Milliarden Tiere. Das scheint mehr der grösste Genozid aller Zeiten. Bitte darüber nachdenken, wenn ihr das nächste Mal ein steak bestellt.

    1. Heiko

      Bitte den Unterschied zwischen Heimtiere und Haustiere beachten! Sie argumentieren hier mit Äpfel zum Thema Birnen.

      1. Elke

        Hallo Heiko,

        den Unterschied gibt es nicht! Ein Lebewesen ist ein Lebewesen ist ein Lebewesen…
        Wer möchte sich anmaßen zu sagen, dieses Lebewesen ist Essen und jenes ist ein Familienmitglied?

    2. Luni Lunchen

      Danke Chris R. Toller Kommentar, wirklich. Alle nennen sich Tierschützer und essen gleichzeitig TIERLEICHEN…. Ein Feuerwehrmann der Feuer legt, bestes Beispiel
      Allein deshalb sind die meisten TS für mich absolut nicht authentisch… TIERSCHÜTZER essen keine Tiere!!!! Oder nennt euch Hundeschützer, denn mehr sind die meisten nicht…

  17. Marco

    Ein sehr guter Artikel. Es bleibt zu hoffen, dass die Fernsehsender endlich reagieren und insbesondere den bekannten US-„Hundeflüsterer“ vom Markt nehmen.

  18. Kathrin Bach

    Wie dieser sogenannte „Hundeflüsterer“ und diverse Trittbrettfahrer mit Hunden umgeht ist absolut tierschutzrelevant und einfach nur mies. Vom Ausdrucksverhalten und der Seele der Hunde hat dieser Mensch absolut keine Ahnung. Dafür umso mehr davon, sich zu vermarkten und auf die Hilf- und Kritiklosigkeit unsicherer Hundebesitzer zu bauen. Super Artikel, danke!

  19. Silvia Deimeke

    Vielen Dank für diesen grossartigen Artikel!
    Je mehr Hundebesitzer über die Praktiken von sogenannten „Hundeflüsterern“ wissen und besser können sie sich davon distanzieren.
    Hundetraining durch positive Bestärkung sollte immer der Weg der Wahl sein.

  20. Angela

    Das ist genau dass, was ich beobachtet habe und auch befürchte: dass sich der Hund irgendwann wehrt und dann heißt es, der Hund hätte grundlos gebissen. Ich hab auch schon mal einen „Hundetrainer“ angezeigt, weil ich gesehen habe, wie er einem Hund an das Brustbein getreten hat und die Hundebesitzer standen daneben ohne einzugreifen. Leider hat die Staatsanwaltschaft die Anzeige fallen gelassen, weil der gute „Hundetrainer“ ja auch für das Tierheim arbeitet und wisse was er tue.

  21. Gina

    Die Leute pauschalisieren gern u glauben „Probleme“ 1:1 beim eigenen Hund umsetzen zu können, jedoch ist jeder Hund anders.
    Mit meinen Hunden und mir wurde auch einmal ein TV Beitrag gedreht. Für den 5 Minuten Beitrag waren über 3 Stunden Dreharbeit nötig. An einer Stelle sieht man mich mit meinen Hunden entspannt aus dem Haus kommen. Das ich aber 5x raus u rein ging, weil einer der Hunde so übermütig war weiß (bis jetzt) Keiner…..das mussten wir üben – war aber alles zwanglos!!!
    Der Beitrag hatte nichts mit Hundetraining zu tun, doch ich möchte damit sagen, das meine Hunde nach 3 Stunden natürlich auch ruhiger waren als am Beginn, weil das einfach neu und somit anstrengend für sie war und das kommt für die Hunde dieser sogenannten „Flüsterer“ noch dazu.

  22. Sigrid Noé-Foros

    Dieser Artikel spricht mir aus der Seele..und nicht selten sind dann die „Opfer“-Hunde später zur Verhaltens-Korrektur bei mir und wir müssen dann viele Stunden verwenden, die Hunde wieder aus der erlernten Hilflosigkeit herauszuholen (und aus vielen Begleiterscheinungen dazu), um dann später das eigentlich schon vorher bestehende Problem anzugehen…was man dem Hund alles ersparen könnte mit diesen furchtbaren „Flüstereien“..
    Aber Einschaltquoten sind halt alles…Verbraucher, wacht doch endlich auf !!!!! zum Wohl Eurer Tiere..

  23. Alexander

    Fürs Fernsehen muss es halt immer der schnelle und besonders eindrucksvolle Erfolg sein. Ich persönlich kann nur sagen ob mit Kamerateam oder allein, jemand der meinen Hund so trainieren will, fliegt mit all seinen fürchterlichen Ansätzen direkt wieder raus. Jeder Hundehalter der die Hilfe eines Hundetrainers in anspruch nimmt sollte genau reflektieren, ist dass das was ich will, soll es meinem Hund dabei so gehen?

    Außerdem, Hundehalter, seid nicht dumm. Ihr macht doch sicher auch sonst nicht alles Andere nach was es im Fernsehen zu sehen gibt. Befasst euch mit dem was ihr seht und hört macht es nicht einfach nach. Jeder Hund ist unterschiedlich ,deswegen gibt es doch Hundetrainer die sich mit jedem Hund speziell und ausgibig beschäftigen und kein Buch oder Video mit dem einen und einizgen Leitfaden zur Hundeerziehung.

  24. Norbert Adler

    Interessanter Artikel!
    Leider betrifft dies nicht nur die Hundeerziehung sondern auch viele andere Tierhaltung oder Tierschutzthemen im Fernsehen. Seit vielen Jahren machen wir bei TV Beiträgen die Erfahrung,dass bei einigen TV-Teams immer wieder versucht wird zu manipulieren, medienwirksame Scenen zu stellen,oder gar Tierschutzgeschichten absichtlich zu fälschen.
    Gott sei Dank ist dies bei den meisten TV -Teams nicht der Fall.Mann muss halt immer gut aufpassen!
    Wenn die vielen Tierfreunde wüßten,was in ihren ach so beliebten und bekannten TV-Dauerbrennern für Fakes enthalten sind,würden sie sich sicherlich empöhrt abwenden.

  25. Ein Rüdelführer

    Soviel Blödsinn habe ich lange nicht mehr gelesen.

    So Leute wie Du sollten sich lieber mal 1 Jahr in ein Hunderudel von mindestens 30 Hunden begeben, damit Euer wissen nicht aus irgendwelchen Büchern oder Propheten kommt sondern aus eigenen Beobachtungen wie sich so ein Rudel verhält.

    Wie mit dem Rütter auch. Der hat sein Diplom auch in einem Crashkurs erworben. Ist in Hundeschulen gelaufen und hat das Wissen der Trainer dort in seinen Büchern als seines ausgegeben. Aber jetzt hat er wenigstens seine Berufung in der richtigen Sparte als Komiker gefunden.

    Hunde sind in 1. Linie Raub- Rudel- und Lauftiere und keine kleinen Babys denen man den Schnuller gibt. Hunde reagieren und arbeiten über Energie.

    Wie auch immer.

    Frohe Weihnachten

    1. Katrin Schuster

      Hallo Rudelführer
      Mein Wissen habe ich nicht nur aus Büchern und einem sterilen Studium. Ab meinem 13. Lebensjahr half ich ehrenamtlich in meiner Freizeit fast rund um die Uhr in einem Tierheim. 10 Jahre lang war ich dort aktiv dabei. Hier hatten wir häufig grössere Hundegruppen zusammen laufen. Als ich mit 16 Jahren an den ersten Seminaren teilnahm, um mir neben der Praxis auch theoretisches Wissen anzueignen, nutzte ich die Möglichkeit im Tierheim von den Hunden zu lernen. Ich probierte damals vieles aus, auch das Thema Rangordnung war zu Beginn noch sehr stark in meinem Gedankenansatz vertreten. Mit der Zeit entwickelte ich mich weiter, informierte mich detaillierter und erkannte, dass nicht alles so gepasst hat, wovon ich zuvor noch überzeugt war.
      Heute verfüge ich nicht nur über ein umfangreiches Hintergrundwissen, sondern auch über sehr tiefgreifende praktische Erfahrungen.
      Du hast Recht, Hunde sind Raubtiere, Rudeltiere und Lauftiere. Sie kommunizieren sehr fein, vor allem über klare Körpersignale. Kein Hund würde aber auf die Idee kommen einen anderen an der Leine zu führen und den Artgenossen halb zu erdrosseln, um die eigenen Wünsche durchzusetzen. Die Energie spielt leider überhaupt keine Rolle, wenn es darum geht den Stachelwürger statt nach hinten, besser nach vorne oben zu ziehen, um die bessere Wirkung zu erzielen, wie es in einer Sendung erklärt wurde. Die Wirkung beruht auf der „verbesserten Quetschung“ des Kehlkopfes, die einen grösseren Schmerz verursacht.
      Egal was man davon halten mag, wer in der Lage ist die Körpersignale der Hunde richtig zu deuten, wird erkennen, dass hier Angst im Vordergrund steht und nicht die Entspannung, von der die Rede ist. Das allein sollte reichen, um von diesen Formen der Hundeerziehung Abstand zu nehmen. Zumindest dann, wenn auf einen respektvollen Umgang auf beiden Seiten wert gelegt wird.
      Herzliche Grüsse,
      Katrin Schuster

    2. Olaf B.

      Auch nach der Antwort…oder gerade in Verbindung mit Dieser, stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

      Gruß

  26. marie schweiger

    Ich finde es sehr unprofessionell aus unwissenheit u vielleicht sogar neid so einen unwahren u ketzerischen artikel zu schreiben! Ich habe mir schon persönlich ein bild von diesen „hundeflüsterern“ gemacht. mit schmerz, grausamkeit od ähnlichen hat das ganze mit sicherheit nichts zu tun. Sondern mit liebe, respekt, vertrauen, enrrgie u natürlichen grenzen! Es ist zum wohle der hunde u hier werden sie nicht vermenschlicht! Leckerlitraining ist gut u schön, hat aber nichts mit verhaltenstherapie oder mutter natur zu tun …

    1. Katrin Schuster

      Grüezi Frau Schweiger

      Wie schon in einigen Antworten erwähnt geht es mir nicht darum einzelne Trainer schlecht zu machen, daher habe ich darauf verzichtet Namen zu nennen. Ich möchte aufzeigen, worauf man beim Anschauen solcher Beiträge achten kann, um zu überprüfen ob die gezeigten Erfolge auch aus Sicht des Hundes einen Erfolg darstellen.
      Prüfen Sie nicht, was der Hundeflüsterer sagt und macht, schauen Sie sich stattdessen die Hunde an. Die sagen auf jeden Fall die Wahrheit, wenn sie deren Ausdruckssignale nach dem heutigen Wissensstand analysieren.

      Herzliche Grüsse,
      Katrin Schuster

  27. Manuel Federmann

    Hm…..gehört eine Zeitung/ein Magazin nicht auch zu „den“ Medien? Oder möchte dieser Verlag nur aufklären, hat mithin gar kein Profitstreben?
    Geehrte Verfasserin, warum stellen Sie nicht einfach die Vorzüge Ihrer Methode heraus, wenn Sie diese doch so überaus erfolgreich praktizieren? Hauptsächlich rücken Sie andere in ein schlechtes Licht, um selbst im Sonnenschein zu stehen, schade.
    Wollen Sie vielseitig interessierte Leser, die auch über den Tellerrand hinausschauen wirklich als kritiklose Hundeflüsterervergötterer diffamieren?
    Natürlich haben Sie auch Erfolg, deshalb auch einen bestimmten Ruf in der Hundeszene, den ich hier einmal gänzlich unkommentiert lassen möchte, denn auch bei Ihnen schürt Erfolg bei anderen Missgunst.
    Schade, das eine inhaltliche Auseinandersetzung in Ihrem Artikel kaum stattfindet, deshalb ist er in meinen Augen leider überflüssig.

    1. Katrin Schuster

      Grüezi Herr Federmann!

      Gezielt habe ich in diesem Artikel darauf verzichtet Namen zu nennen. Es ging mir eben gerade nicht darum andere in ein schlechtes Licht zu rücken um mich zu profilieren.
      Stattdessen ging es mir um Aufklärung.
      Dass ich in diesem Artikel dermassen ausführlich beschreibe, was teilweise im Fernsehen zu erkennen ist liegt daran, dass es immer mehr Hundehalter gibt, die leider tatsächlich nicht erkennen was da geschieht. Es ist also keine Unterstellung, dass die Inhalte kritiklos übernommen werden, sondern leider eine viel zu häufige Realität. Es freut mich, wenn Sie nicht zu denen gehören, die sich so leicht blenden lassen!
      Warum habe ich nicht von meiner „Methode“ geschrieben und aufgezeigt wie es besser geht?
      Meine Trainingsphilosophie ist sicher nicht die einzig richtige. Ich erhebe nicht den Anspruch auf vollständige Korrektheit in meinem Vorgehen. Neben mir und meinen geschätzten Mitschreibern gibt es viele Hundetrainer und Tierspychologen die sehr akzeptable Wege gehen und doch nicht so arbeiten, wie ich es tue. „Viele Wege führen nach Rom“, nur einige sind aufgrund der starken „Nebenwirkungen“ einfach nicht empfehlenswert.
      Der Artikel soll genau diese „Nebenwirkungen“ aufzeigen und Hundehalter sensibilisieren.

      Herzliche Grüsse,
      Katrin Schuster

  28. ivano mangia

    Was ist nun richtig? Die verfasserin die über den hundeflüsterer und desen medien herzieht? Die verfasserin die einfach nur auf praktiken der jeweiligen hinweisst? Die verfasserin die einfach alles besser weiss? Der tierschutz dem es zu gelten gibt? Wo fängt der tierschutz an und wo hört er auf?

    Dieser artikel gibt mir zu denken…klar darf man alles kritisieren…Aber auch medial? Medien gegen medien?

    Wo bleibt da die menschlichkeit? Ach die gibts gar nicht….forget

    Hund, ein rudeltier, das genau wie allen anderen tieren durch sein erwachsen werden in seiner umgebung geprägt wird…dank dem menschen gerne falsche eigenschaften kriegt und dann als verhaltenstherapie eingestuft wird. Und der mensch? Ja der ist an nix schuld…welch ironie….

    Sooo welche verhaltenstherapie ist nun angebracht? Hundentsprechend oder menschentsprechend? Hundentsprechend. Cesar wendet ja nicht nur seine geräusche sonder auch sein rudel an.Also andere hunde sind seine therapeuten, was natürlich am besten ist. Also wer einen hund zu sich nimmt sollte stetts in eine hundeschule damit der hund auch die sozialen kontakte seiner artgenossen kennen lernt. Also der mensch muss gucken das der hund seine freunde hat und wenn nicht, abgeben. Ein paar verhaltenseingriffe des menschen sind natürlich auch gerechtfertigt. Sonst reisst die leine…

    Behandle den hund so wie du behandelt werden willst. Gib ihm die umgebung die au du gerne hast.

    Lange rede keinen sinn.

    Ob cesar oder verfasser…beide wollen nur das gute für den hund ob mit oder ohne medien…..also fallt nicht immer gleich hart ins gericht…

  29. Josef

    Natürlich führen viele Wege nach Rom. Und selbstverständlich sollte man manche Erziehungsmethoden durchaus hinterfragen. Aber manche Hunde sind leider durch ihre Menschen so verzogen worden (bzw. nicht trainiert!), dass man Maßnahmen ergreifen muss, die mitunter als rabiat eingeschätzt werden, obwohl sie es eigentlich nicht sind. Ein kurzer Ruck an einer Halsung ist für mich kein Quälen des Hundes! Viel schlimmer sind doch dauerhaft eingesetzte Stachelwürger und ähnliches, nur weil der Hund nicht beizeiten gelernt hat, anständig am Mann zu laufen. Ich befürworte durchaus die positive Verstärkung eines gewünschten Verhaltens. Und arbeite von Beginn an damit. Aber wenn der Mensch den Hund als „gleichberechtigten Partner“ ansieht, geht es leider oftmals in die Hose und dann entstehen die Problemfälle. In einem Rudel gibt es keine Demokratie! Und der Mensch soll Respekt vor dem Hund haben? Als Lebewesen, das man nicht quälen darf und für das man sorgen muss, selbstverständlich, aber der Hund hat zu gehorchen und ihm müssen VON BEGINN AN Grenzen gesetzt werden. Welchen Respekt zeigt denn ein unerzogener Hund gegenüber seinem Halter?
    Manchmal frage ich mich, wieso es weniger schlimm sein soll, wenn ein Hund nach seinem Besitzer schnappt oder andere beißt, wenn er „ungestraft“ beim Spaziergang seinem Herrchen fast den Arm rausreißen darf, es aber nicht in Ordnung sein soll, wenn er mit einem kurzen Ruck daran erinnert wird, wer beim Spaziergang Richtung und Geschwindigkeit angibt oder dass er auch mal umgeworfen wird, wenn er andere bedroht. Der Mensch kann nur von der Natur lernen, um sich „artgerecht“ mit seinem Hund auseinandersetzen zu können. Natürlich gibt es in der Natur keinen Wolf / Hund, der einen anderen an der Leine führt oder gar mit dieser Leine „würgt“. Aber das Umwerfen gibt es sehr wohl oder auch das Beißen in Hals, Ohren, Beine etc.!
    Hunde, die ausgelassen spielen und raufen dürfen, wenden dies IMMER an – es wird bei JEDEM Spiel zumindest angedeutet gebissen, dabei aber nicht ernsthaft verletzt (bei gut sozialisierten Hunden).
    Cesar Millan hat mit seiner Arbeit auf jeden Fall schon enorm vielen Hunden das Leben gerettet! Dies sollte man anerkennen, auch wenn man vielleicht das eine oder andere Mal bemerkt haben will, wieviel Angst der Hund angeblich hatte. Denn was wäre wohl sonst passiert? Viele der Hunde hätten nicht beim Besitzer bleiben können, sie wären in ein Tierheim gekommen. Dort sind sie nur kurz untergebracht, dann werden sie – wenn sich kein Adoptionswilliger findet – umgebracht! Denn dort sind die Gesetze anders! Für mich ist es immer sehr beeindruckend, was Millan leistet, auch wenn ich seine „Energie“-Formulierungen nicht immer gut finde. Aber das sind nur Worte. Was er meint, ist eigentlich völlig klar. Vieles findet auf „feinstofflicher“ Ebene statt, ist einfach nicht nachvollziehbar. Er beschreibt es mit „Energie“. Hunde sind ausgezeichnete Beobachter. Kleines Beispiel: Ich arbeite in der Küche an Wurst, Fleisch, usw. ohne daran zu denken, den Hunden etwas zu geben. Die liegen ruhig und relaxt in der Gegend rum. Aber in DEM MOMENT, wo ich daran denke, einige Stückchen als Leckerchen zu geben, stehen die Hunde „Gewehr bei Fuß“ – möglicherweise war es nur ein kleiner Blick aus meinen Augenwinkeln zur Seite oder was weiß ich – es ist manchmal einfach unglaublich. Und selbstverständlich erkennt ein Hund auch eine Haltung des Menschen – ein gebeugt gehender Mensch, dessen Schultern nach vorn fallen, der den Blick gesenkt hält, kann von ihm nicht unbedingt als „Chef des Rudels“ angesehen werden, denn dieser Mensch hat die Haltung eines unterwürfigen Hundes. Selbstverständlich gibt es viele Hunde, die das gar nicht stört und die sich trotzdem gut verhalten. Dies sind aber dann keine Alpha-Tiere. Schwierigkeiten gibt es mit den Hunden, die im Sinne einer „respektvollen Umgangsphilosophie“ alles machen durften, was sie wollten, die nur mit Freundlichkeit und Leckerchen bedacht wurden. Denen man nicht beigebracht hat, dass sie weichen müssen, wenn Herrchen / Frauchen auf die Couch will, sondern ihren Platz knurrend behaupten dürfen (als Welpe: „Ach guck mal, wie süß, wie der seinen Platz verteidigt“ usw.), die nach der Hand schnappen, die ihnen gerade das Futter hingestellt hat, eben weil nicht geübt wurde „ich kann dir das Futter hinstellen und wieder wegnehmen, wann immer ich will!“ – nein, man hat sich vielleicht sogar noch vorsichtig daran vorbei bewegt, damit der Hund Ruhe beim Fressen hat. Es gibt tausende Sachen, die falsch gemacht werden in falsch verstandener Hundeliebe. Ich sehe das jeden Tag. Und dann kommt jemand und zeigt den Hunden „wo es lang geht“ – lernt selbst von den Hunden, arbeitet mit einem Hunderudel. Vielleicht arbeitet er nicht zu hundert Prozent und immer ganz ohne „Gewalt“ – aber – nur wenn es nicht anders geht. Und besser für die Hunde, mal kurz diese „Gewalt“ ertragen zu müssen (auch wenn sie selbst nicht daran schuld sind, dass sie sich so entwickelt haben, denn das war allein der Mensch!), als die falsche Erziehung durch ihre Besitzer mit dem Leben bezahlen zu müssen! So sehe ich das.

    1. Katrin Schuster

      Grüezi Josef!
      Ein kurzer Ruck an einem Halsband ist für Dich kein Quälen des Hundes schreibst Du.
      Nun, im Grunde ist jegliche Einwirkung an einem Halsband schlicht anatomisch ungünstig. Einige Hunde können natürlich eine heftige Nackenmuskulatur ausbilden und die Wirkung des Ruckes dadurch kompensieren, hierzu muss es aber erst mal kommen. Bis dahin sind Halswirbel schnell mal verstaucht oder Verspannungen im Nackenbereich führen zu Kopfschmerzen und verursachen plötzlich aggressives Verhalten. Das ist keine Seltenheit.
      Sofern dies mit einem relativ breiten Halsband und weiter unten mehr am Halsansatz umgesetzt wird, zählt dies nicht unbedingt zu den schmerzhaften und qualvollen Einwirkungen in dem Sinne. Ich befürworte auch dies keineswegs, aber hier kann aus tierschutzrechtlicher Sicht nicht viel gegen eingewandt werden.

      Eindeutig schmerzhaft und daher tierschutzwidrig wird auch ein leichter Ruck am Halsband dann, wenn hierfür extra dünne Bänder oder Stachler verwendet werden, die zusätzlich bei einem Ruck eben direkt auf den Kehlkopf drücken und einschneiden. Daran gibt es nichts zu rütteln.

      Da ich selbst auch schon sehr aggressive Hunde und deren Halter betreut habe, weiss ich, dass ein Trainingserfolg nicht nur anders erreicht werden kann, sondern dieser am Ende auch um ein vielfaches stabiler ist als wenn rein über die Hemmung durch Schmerz und Angst gearbeitet wird. Wird das Aggressionsverhalten nur gehemmt, ist die Wahrscheinlichkeit für einen späteren, viel heftigeren Ausbruch um ein Vielfaches höher und kann dramatische Folgen mit sich bringen.

      Natürlich muss ich trotzdem verhindern, dass der Hund mich oder andere verletzt und Unfälle verursacht, dies geht aber auch alles ohne dabei heftige Gewaltakte, Schreckreize und Schmerzen einzusetzen. Mit sinnvollem Management durch Leine und zeitweise Maulkorb können viele sonst kritische Situationen entschärft werden. So kann das Training für beide Seiten entspannter umgesetzt werden.
      Die dadurch erreichte Lebensqualität ist um ein vielfaches höher als bei den Hunden, die zwar nicht mehr beissen, hierfür aber nur ihre eigentlichen Bedürfnisse unterdrücken, die leider nicht durch Strafe mal eben „weggezaubert“ werden können. Die Ursache für das aggressive Verhalten bleibt, nur die Angst das Verhalten zu zeigen verhindert die unerwünschte Reaktion. Das kann nicht Ziel einer Verhaltenstherapie ein.

      Das Thema „Grenzen setzen“ ist immer wieder beliebt.
      Natürlich gebe ich einem Hund keinen „Freifahrtsschein“, alles zu tun was ihm beliebt. Dabei hemme ich durchaus auch mal ein Verhalten, das im Moment unangebracht ist und zeige dafür eine Alternative auf. Allerdings achte ich darauf, dass ich auch die Grenzen meines Hundes respektiere, über die ich mich genau so wenig hinwegsetzen sollte. Auch in einem Wolfsrudel sind die rangniedrigen Mitglieder nicht „rechtlos“. Hier sollte also erst genau überprüft werden, was denn nun von den wilden Vorfahren der Hunde übernommen werden will und auch, ob es noch so übertragbar ist. Schliesslich ist der Hund ja kein Wolf mehr und das Zusammenleben mit dem Menschen ist leider lang nicht so idyllisch. Sonst könnte die Leine ja ohnehin entfallen und niemand müsste sich vom Hund den Arm ausreissen lassen *schmunzel*.
      Sind die von meinem Hund gesetzten Grenzen nicht so tragbar, kann ich diese durch ein vertrauensvolles Verhältnis besser verringern, als wenn ich einfach über ihn und seine Bedürfnisse und Befürchtungen hinwegtrample um mein Ego durchzusetzen.
      Die Qualität der Beziehung dürfte hierdurch deutlich wünschenswerter sein, zumindest aus meiner Sicht.

      Herzliche Grüsse,
      Katrin Schuster

  30. Silvan Brun

    Liebe Katrin
    Liebe Mitstreiter

    Dieser Artikel wirft hohe Wellen. Er tut somit genau das, was ein guter Artikel eben tun soll. Er bewegt, er lässt uns nachdenken, er animiert uns, ihn zu kommentieren und er animiert so manchen von uns, unser Tun, aber auch jenes von bekannten Hundetrainern zu hinterfragen.

    Welche Korrektur- oder Therapiemethode, oder wie man das auch immer nennen mag, nun richtig ist oder eben falsch ist, scheint nicht abschliessend beurteilt werden zu können.

    Warum?

    Weil wir Menschen es uns nicht anmassen können, über Lebewesen und deren Leben zu verfügen. Das ist doch absurd. Nur, daran denkt in der Regel gar niemand. Dieser Artikel von Katrin ist ein Zwischenzeugnis dessen, was wir Menschen mit Hunden seit Jahren anrichten. Der Fehler beginnt nicht erst bei Cesar, er beginnt viel, viel früher.

    Die Hauptfehlerquelle allen Übels müssen wir hier schonungslos offen legen. Es ist der Mensch. Wir haben die Hunde zu dem gemacht, was sie heute sind. Und damit meine ich nicht nur den Hund, den wir in der 8. Lebenswoche beim Züchter abholen und ihn bis ins Hohe Alter mit uns leben lassen. Nein, ich meine vielmehr die Domestikation. Wir sind heute der Meinung, dass der Rassehund ein Veredelungsprodukt des Wolfes ist. Wir glauben nämlich, dass wir die Natur hier und da mit Kunstgriffen verbessern können. In dieser Deutung liegt aber ein folgenschwerer Irrtum. Ein Rassehund ist nichts anderes als ein Degenrationsprodukt eines Wolfes – eine Inzucht ohne natürlich Auslese, bei denen die Menschen persönliche Interessen und Wünsche verfolgen.

    Hunde sind in Westeuropa und in Nordamerika zu einem Hype geworden. Jeder will so ein „Ding“. Koste es, was es wolle. Oder aber „lieber schnell und günstig“.

    Im Jahr 2012 verbrachte unsere Familie den Urlaub in Ungarn. Am Südufer des Balatonsees entlang gefahren entdeckten wir einen Hundemarkt. Wir besuchten diesen und machten versteckte Aufnahmen davon. Da gab es doch tatsächlich so manche Urlauberfamilie – oft aus Deutschland – die sich dort für 100’000 ungarische Forint – etwas mehr als 400 Franken – 13 Wochen alte Labradorwelpen kaufte. Oder Chihuahuas, die zu dreizehnt in einem kleinen Käfig im eigenen Dreck lagen. Zwischen durch wurde mit einem Glasreiniger und etwas Küchenpapier notdürftig sauber gemacht. Doch auch diese kleinen 6 Wochen alten, traumatisierten Hunde gingen weg, wie des Bäckers Butterzopf am Sonntagmorgen. Nur dass man beim Zopf weiss, was man kauft. Viele Ungaren und Rumänen, die Hunde verkaufen, leben in ärmlichen Verhältnissen. Wenn wir aber meinen, wir wünschen diesen Menschen mit dem Kauf eines Hundes Gutes tun, irren wir uns gewaltig.

    Sind wir Menschen so blöd, so verblödet?

    Ähnlich verhält es sich hier bei uns in der Schweiz. Auf Gratisplattformen im Internet können Sie jeden Tag mindestens hundert „neue“ Auslandshunde – sogenannte Not-„Felle“ kaufen. Das sind Tiere, die gerettet werden müssen, weil sie’s in ihrem martimen Land nicht gut haben. Die Menschen kaufens, schliessen einen Schutzvertrag ab, überweisen die Schutzgebühr und bekommen den Hund geliefert, den sie im Internet gesehen haben. Der hat so niedlich ausgesehen und ausserdem stand geschrieben, er verträgt sich gut mit anderen Hunden, er ist leishmaniosefrei. Dem Glück kann also nichts mehr im Weg stehen – ausser es handle sich um einen ausserordentlichen Fall – oder Hund – zu dem die Verhaltensbeschreibung im Internet nicht ganz passte.

    Unsere Tierheime sind voll oder überfüllt mit zu platzierenden Hunden. Hinzu kommen wenige Monate nach der Urlaubszeit immer wieder „neue“ Hunde. „Es hat halt nicht gepasst.“, „Er hat meine Tochter gebissen, darum geben wir ihn im Tierheim ab.“, „Ich bekomme ein zweites Kind, da hat der Hund keinen Platz mehr, da er sich jetzt schon eifersüchtig benimmt.“ usw.

    Hat die Natur gewollt, dass wir Menschen dermassen verkümmern und blöd werden?

    Menschen studieren Autozeitungen, lassen sich in vielen verschiedenen Garagen zu den entsprechenden Fahrzeugen beraten, machen Probefahrten und kaufen dann schlussendlich doch keinen Wagen. Im nächsten Frühjahr vielleicht – man muss ja aber wissen, was sich auf dem Markt so tut. Man will gut vorbereitet sein.

    Ganz anders beim Thema Hundekauf. Hier Inserat, da E-Mail-Nachricht mit Terminvereinbarung – Besuch – Vertrag – Kauf – Nach-Hause-Fahrt – Schluss. Und jetzt beginnt der Actionfilm……. Da hat den Menschen glatt einer die Hauptrolle weggeschnappt – der neue Hund nämlich. Ein Hundetrainer muss gerufen werden – ein möglichst rascher Erfolg muss her, das Geld ist knapp. Das Futter teuer, das Hundebettchen noch viel mehr. Und schliesslich will sich der Hundetrainer ja auch profilieren und es innerhalb weniger Lektionen schaffen, das Biest zu zähmen – jetzt wären wir bei Disney’s Meisterwerk. Das Schöne am Biest? Es ist Biest geblieben, denn die Therapie des Hundetrainers hat in den meisten Fällen nicht funktioniert.

    Dafür gibt es wiederum entscheidende Gründe:
    – primäre positive Verstärker wie Futter funktionieren bei einer wohlwollenden artgerechten Beziehungsarbeit nicht – der Hund soll keine Dienstleistung verkaufen, vielmehr soll er aus freien Stücken wollen, uns zu vertrauen – ohne Leckerli
    – sekundäre Verstärker wie Klicker sind eine Erfindung der Hunde-Industrie (die zielen nur auf die Brieftaschen) und dienen einer artgerechten Beziehung nicht
    – positive Strafe mittels sekundärem Verstärker (Kettenwurf, Wasserflasche à la Martin Rütter) funktioniert in Bezug auf eine artgerechte Beziehungsarbeit ebenfalls nicht
    – negative Belohnung – diese ist nicht im Sinne einer artgerechten Beziehungsarbeit
    – Unsicherheit des Hundetrainers – überträgt sich schneller als man denkt auf das Tier. Wir senden ständig Wellen aus, die fühlsame Tiere wie Hunde empfangen können.
    – menschliche Gewalt – schafft keine gute Voraussetzung für eine artgerechte Beziehungsarbeit

    Was bleibt dann noch?
    Nicht mehr viel. Dafür etwas ganz Tolles. Die artgerechte Beziehungsarbeit, welche auf den Grundpfeilern der geistigen Energie, der bedingungslosen Liebe, des absoltuen Vertrauens und des vorbehaltlosen Kennenlernens basiert. Ohne Leckerli, ohne Klicker, ohne Stachelhalsband, ohne Schläge, ohne Schreien, ohne technische Hilfsmittel.

    Aber für solche Spässe hat man beim Videodreh keine Zeit. Es muss ein schneller Erfolg vorgetäuscht werden. Tausende von Fernsehzuschauern wollen einen erfolgreichen Rütter, einen siegreichen el Ayachi, einen glorreichen Millan sehen.

    Strengen wir uns lieber wieder selber an. Menschen sollen sich lange vor dem Hundekauf mit Hunden auseinandersetzen. Nicht nur die Kostenfrage betreffend. Wie fühlt ein Hund, wie lernt er, was ist wichtig und was ist weniger UNwichtig.

    Als ich Cesar Millan in 2003 kennengelernt hatte, war er noch nicht so berühmt. Höchstens ein bisschen an der Westküste. Damals hatte er noch nicht mal eine eigene Sendung. Und damals hat er in meinen Augen viel besser gearbeitet als er es heute tut. Cesar hatte in den letzten Jahren mit massiven gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und hat sich gar in eine Psychiatrische Einrichtung einweisen lassen. Warum wohl? Die Sender wollen eine erfolgreiche Staffel und diese beinhaltet nun mal Spektakel. Die Leute wollen das sehen. In neuen Ausstrahlungen wird Cesar auffällig oft gebissen. Das sind Bisse, die er hätte vermeiden können, hätte er die Signale des Hundes empfangen. Aber wahrscheinlich musste das so geschehen, es stand vermutlich so im Drehbuch. Machen wir uns also nichts vor. Fernsehen ist Show, Lug und Betrug. Ganz egal ob „Der Hundeflüsterer“, „Der Hunde-Profi“, die Nachrichten oder sonstige Beiträge.

    Wir sollten vernünftig werden und das hinterfragen, was momentan geschieht. Deutschland gab im Jahr 2010 für Hundenahrung mit rund 850 Millionen Euro rund anderthalb Mal so viel Geld aus wie für Babynahrung. Das ist absurd. Kinder sind vorbei, jetzt sind Hunde die neuen Kinder.

    Das Problem liegt also nicht bei Cesar Millan oder bei Martin Rütter. Auch nicht beim Klickern. Das Problem hat einen viel tieferen Ursprung.

    Es macht also keinen Sinn, wenn ihr euch mittels Kommentaren gegenseitig in der Luft zu zerreissen versucht. Haltet zusammen und sucht nach neuen, besseren Lösungen.

    Eine gute Woche und liebe Grüsse
    Silvan Brun

  31. Jovel

    Ich besitze leider nicht die Gabe mich schriftlich oder mündlich so auszudrücken wie meine Vorredner.
    Ich habe den Artikel dennoch genau verstanden und schäme mich für jede Sendung die ich gesehen habe. Mit offenem Mund, wie viele andere auch. Zum Glück habe ich nur durch „die eigene Willenskraft“ versucht meinen Hund anständig an der Leine gehen zu lassen. Hat natürlich nicht geklappt und ich suchte das Versagen bei mir.
    Ich schäme mich dafür dem Hundeflüsterer vertraut zu haben. Dafür das ich nicht mitbekommen habe wie die Tiere gequält werden und mit ihrer Todesangst gespielt wird.
    Ich fand es aber so manches mal „total verantwortungslos“ wenn er bissige Hunde (drücke es mal so aus, habe selbst einen Listenhund) nach ein paar Stunden Arbeit in einer Familie mit kleinen Kindern zurückließ. Das kann nicht gut gehen!!
    Was machen wir denn jetzt gegen diese Methoden?

  32. Tanja Hartmann

    Sehr geehrte Frau Schuster,

    Ihr Artikel bestätigt eigentlich nur was ich schon immer dachte und bestärkt mich darin das ich mit meinem Minirudel (1 Podenco Andaluz , 1Galgo-podenco-Beauceron Mix und ein Setter Mix alle Spanier) soweit alles richtig mache. In der Hundeerziehung sag ich mir immer wieder das Gut Ding nun mal Weile braucht und meine Podencos haben mich gelehrt das nur unauslöschlische Liebe und viel Geduld am Ende zum gewünschten Erfolg verhelfen. Mein ältester Rüde war ein richtiger Panikhund und ich vor zehn Jahren blutiger Anfänger… ich hab viele dieser Fehler damals begangen weil immer gesagt wurde setz dich durch, zeig wer das Sagen hat… so ein Bullshit… ich bin froh das mein Rüde mir das verziehen hat und es ihn nicht allzu sehr schädigte. Ich werde ihren Artikel erstmal an bestimmte Personen weiterleiten und wenn ich Spass hab mit dem Hinweiss: Siiiiiiiiehste… hab ich dich recht xD

    Lg und machen sie weiter… wir brauchen mehr von ihrem Schlag…

    Tanja Hartmann

  33. Paul Ferstl

    Liebe Katrin!
    Endlich mal ein sachlich richtiger Komentar dazu gibt es nichts mehr zu sagen.
    Nein!!! bei diesem Artikel spielt kein Neid mit, sehr proffesionell erarbeitet und fachlich richtig.
    Hut ab kann ich nur sagen.

  34. Pingback Interessant

  35. Thomas O.

    Hallo zusammen,
    ich habe jetzt nicht jeden Beitrag gelesen, aber kann sehen, dass es sehr unterschiedliche Meinungen gibt.
    Mal eine neue Frage in die Runde: Was haltet ihr den von dem Stil von Maja Nowak? Aus meiner Sicht ist das änlich wie bei Cesar Millan aber in sehr mild und auch noch um einiges verfeinert. Man kann einiges in Youtube dazu finden. Da sie sich ja auch Hündeflüsterin nennt, bzw vom Sender dazu verdonnert wurde, finde ich gehört sie zur Diskussion dazu.
    LG Thomas

  36. Olaf B.

    Hallo,
    marktstrategisch hervorragend erstellter Text, der den Laien sicherlich verunsichern wird und weitere Marktanteile erzielt. Wie in unserer Gesellschaft üblich, wird gern über erfolgreiche Konzepte geklagt, nur die Leistungen eigener Alternativkonzepte bleibt dabei aus.

    In meinen Augen braucht man keine derartigen Kampagnen, sondern geht seinen Weg und tut Gutes damit. Gute Arbeit zahlt sich immer durch Erfolg aus, von daher erübrigen sich Urteile solcher Art.

    Fazit: Sehr enttäuschender Artikel, der nur Zuspruch bei Leuten finden wird, die eh schon Zusprüche verteilen.

    Gruß

  37. Denise Stalder

    Liebe Autoren
    sachlich, korrekt und im Namen des Tierschutzes geschrieben. Auch wir haben dieses Fadenführen vor 20 Jahren im Schutzhundesport kennen gelernt. Ich habe dies ziemlich schnell wieder abgelegt, weil ich meine Schäferhündin sehr liebte und merkte, dass sie gehemmt war, wenn ich damit auftrat (damals wusste ich noch nicht so viel von Hundeerziehung).
    Ich konnte nicht alle Kommentare lesen, freue mich aber sehr, dass Katrin Schuster sich enorm Zeit genommen hat und mit viel Geduld sich ständig wiederholt hat. Sie hat genau das gemacht, was es bei der Ausbildung von Hunden, resp. beim Verhaltenstraining braucht: Geduld, Aufmerksamkeit und klares Ausdrücken der Bedürfnisse…
    Ein guter Rudelführer (sofern wir das sind) kann nur ein geduldiger, umsichtiger und Gefahren erkennender Mensch sein… wir schliessen uns liebend gerne so einem Menschen an, suchen seine Nähe… so geht es unseren Hunden. Wenn wir einen Vorgesetzten haben, der nur nach unten hackt, dann werden wir abwarten bis wir zurück schlagen können oder werden ganz sicher keine eigenständigen Entscheidungen mehr fällen, sondern lieber tatenlos werden (gehemmt).
    Sie haben das in ihrem Artikel fantastisch ausgedrückt und ich sag nur noch eines: BRAVO!

  38. Nicole Schürmann

    Liebe Kommentatoren, ich habe diese Artikel aufmerksam gelesen. Natürlich weiss man auch ohne Namensnennung welches Beispiel gewaehlt wurde. Davon gibt es aber noch viele Mehr. Wer einmal die Bücher des beschriebene Trainers gelesen hat und kritisch dazu die TV Produktion vergleicht, wird feststellen, dass seine schriftlichen Ausführungen oft sehr weit von dem abschwenken, was man im TV zu sehen bekommt. Ich für meinen Teil habe auch schon die Wattebausch Methode probiert und siehe da, auch die war ohne Erfolg. Was habe ich daraus gelernt? Weder die harte noch die ganze weiche Erziehung bringt mich zum Ziel ein Hund-Mensch Team zu werden. Vornehmlich liegt es doch an mir als Halter wie ich meinem Hund verstaendlich mache was ich von ihm erwarte. Genauso kann aber meinem Hund auch das Recht eingeraeumt werden etwas von mir zu erwarten. Ich frage ich immer wieder wie es derMensch schafft einen völlig unbedarften Welpen zu einem wahren Monster zu machen. Es heisst dann immer, plötzlich hat der Junghund gebissen oder ist “ Leinenagressiv“ geworden und man weiss nicht was der Auslöser war. Wieso weiss man es nicht? Weil man sich vor der Anschaffung des Hundes keinerlei oder nur wenig Gedanken dazu macht, was ein Hund braucht um “ glücklich“ zu sein. Wieso schaffen sich Familien mitKleinkindern einen Bordercollie oder Jack Russell an? Weil sie soooooooo süss sind! Dass man aber Arbeitshunde entsprechend beschaefftigen muss und nicht nur am Kinderwagen spazieren führen kann, darüber wird dann nicht spekuliert. Hunde aus dem Tierschutz haben in der Regel eine unbekannte Vergangenheit, die muss nicht zwangslaeufig mit Gewalt einhergehen, aber oft fehlt diesen Hunden ein gewisser Erfahrungsschatz, den sie als erwachsener Hund langwierig lernen müssen. Leider denken viele Leute ein „isoliert“ aufgewachsener Hund sei ein Welpe in gross. Nein, es ist ein erwachsener Hund ohne Erfahrungen und dies kann zu Komflikten in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund führen. Oft sind auch die Erwartungen an solch einen Hund zu hoch, er MUSS sich am besten sofort an sein neues Zuhause anpassen. Schade, wenn man nicht die Geduld aufbringt und dem Hund Zeit laesst neues kennen zu lernen. Mitunter werden dann Angst motivierte Reaktionen, wie knurren oder schnappen als grundsaetzliche Aggression ausgelegt. Ich besitze drei Hunde, zwei davon sind unproblematisch, wenn auch sie gewisse Macken haben, damit kann ich und meine Umwelt aber leben. Unsere dritte Hündin ist in einem TH ausgewachsen, hat also keinerlei Umweltreize erfahren, brachte Ressourcenverteidigung (Futter) mit und hatte keinen Bezug zum Menschen, zumindest was Spaziergaenge betrifft. Der Reiz Jagd war und ist für sie immernoch ein sehr hoher Faktor. Sie auf Arbeit zu konzentrieren verlangt viel Ruhe und Geduld, schreien, drohen oder gar Schreckreite bewirken das Gegenteil, sie geht in eine Blockade. Ich arbeite bei ihr mit einem gesunden Mass aus positiver Bestaerkung und Massregelung, die nicht aus Tritten, würgen oder Unterwerfung besteht. Natürlich zupfte ich am Halsband, sie zieht ja schliesslich auch, also scheibt es ihr nicht weh zu tun, aber sobald sie erwünschtes Verhaéten zeigt, wird gelobt mit Stimme und auch einem leckeren Happen. Ich möchte einen Hund, der mir vertraut und nicht der aus laehmender Angst ein Meideverhalten zeigt. MfG Nicole Schürmann

  39. Bianca

    Liebes Autoren-Team,
    danke für diesen sachlich hervorragend geschriebenen Artikel. Ich bewundere die Geduld von Frau Schuster, die in ihren Antworten immer wieder betonen muss, was ihr mit diesem Artikel wirklich am Herzen liegt. Denn eigentlich sollte das nach genauem Lesen des Artikels sofort klar sein.

    Heutzutage „darf“ bereits jeder einen Hund besitzen, auch wenn er in Hundeerziehung sowie -haltung nicht geschult ist. Und ich glaube genau darin liegt das größte Problem! Jeder Hundebesitzer glaubt zu wissen, was das beste für seinen Hund sei und lässt sich nur gerne und wohlwollend vom Fernsehen beeinflussen, damit er sich auch ein ‚bisserl‘ auskennen darf. Und versucht sich nun zu erklären oder das Gesehene selbst umzusetzen, obwohl er z.B. keine Ahnung von Hundepsychologie, Verhaltensforschung etc. hat oder nur ansatzweise erklären könnte, warum der Hund dies und jenes eigentlich tut. Und das ist eigentlich das traurige daran.
    Ich glaube der Artikel erfüllt seinen Zweck und regt zum kritischen Nachdenken und Hinterfragen an. Danke!

    PS: Dass Medien (allen voran das Fernsehen) immer nur einen kleinen und speziell ausgewählten (!) Teil einer/der Wirklichkeit darstellen, muss hier hoffentlich nicht explizit erwähnt werden.

  40. aussteiger geno

    da habe ich ja mit meinem rudel richtig glück. meine hunde habe ich hier in andalusien fast alle ausgesetzt auf der strasse gefunden. die vorgeschichten dieser hunde sind mir deshhalb auch nie bekannt und trotzdem gelingt es mir jedesmal die neuankömmlinge ohne schwierigkeiten in unser rudel einzuführen. ich lernte sehr viel von meinen hunden und stellte fest, dass die hunde untereinander auch oft „ruppig“ miteinander umgehen. ein kräftiger stups mit mittel- und zeigefinger, oder der genannte „zischlaut“ haben meine hunde eigentlich immer korrigiert. mit einem wirklich aggressiven hund hatte ich noch nie zu tun, kann mir aber vorstellen, dass man einen solchen hund unterwerfen muss – so würden es meine hunde jedenfalls tun, es ist ihr natürlichen verhalten.
    ich setzte mehr auf BEziehung als auf ERziehung und habe bisher nur gute erfahrungen gemacht.
    einen lieben gruss
    campogeno.wordpress.com

    1. Katrin Schuster

      Hallo Aussteiger Geno
      Hunde gehen oft auch ruppig miteinander um. Dem kann ich nicht vollständig wiedersprechen, aber ich kann dies auch nicht eingeschränkt bestätigen. Die verschiedenen Hunderassen haben sich dank der Spezialisierungen für verschiedene Zwecke auch im Sozialverhalten teilweise derartig stark verändert, dass sie nicht mehr alle „die gleiche Sprache sprechen“ salopp gesagt. Es gibt Hunderassen, die „ruppiger“ im Umgang sind und auch „mehr vertragen“ und andere, die bei gleicher Zurechtweisung in sich zusammenbrechen würden oder völlig unverständlich reagieren. Das ist natürlich sehr vereinfacht dargestellt. Strassenhunde sind da meist etwas homogener, mir ist einfach nur wichtig, dass hier nicht pauschalisiert wird.
      Einen aggressiven Hund unterwerfen? Was bedeutet aggressiv? Auch das ist mir zu pauschal ausgedrückt, ganz abgesehen von der Idee der Unterwerfung eines Hundes an sich. Ist ein Hund aggressiv, wenn er seinen Knochen verteidigt, wenn er Besucher nicht einlassen möchte oder wenn er sich nach einer schmerzhaften Einwirkung verteidigt?
      Du sagst, Deine Hunde würden einen aggressiven Hund unterwerfen. Prüfe diese Aussage nochmal genau. Würden Deine Hunde einem Artgenossen einen Knochen abnehmen, wenn dieser deutlich droht? Würden sie ihn davon abhalten einen Eindringling zu vertreiben? Würden sie ihn dazu zwingen sich Pflegemassnahmen gefallen zu lassen? Genau das machen Hunde in der Regel nicht und gehen damit Auseinandersetzungen aus dem Weg. Allein durch diese Toleranz gegenüber den Artgenossen würde Aggressionsverhalten schon viel weniger auftreten.
      Menschen versuchen dagegen häufig ihren Willen durchzusetzen und übergehen die feinen Signale der Hunde, die eigentlich keine Auseinandersetzung wünschen. Sie verhalten sich dadurch in vielen Situationen so vollkommen anders als Hunde und dann sollen sie plötzlich genauso mit ihnen kommunizieren. Das geht nicht auf, wenn man es sich genau überlegt.

      Ich habe nichts dagegen, dass auch mal unfreundliche Signale im Umgang mit dem Hund genutzt werden. Als Mensch ist man auch nicht immer in der Lage vollkommen souverän und freundlich mit allen Situationen umzugehen und es ist aus meiner Sicht auch schlicht unnatürlich. Ein authentischer Umgang hilft dem Vierbeiner, seinen Menschen richtig einzuschätzen. Die soziale Intelligenz der Hunde ist soweit entwickelt, dass wir unseren Unmut auch ganz „menschlich“ zum Ausdruck bringen können, und durchaus verstanden werden.
      Gekünstelt das Verhalten der Hunde nachzuahmen ist dagegen erstens gar nicht so ohne weiteres möglich, ohne die Ausdrucksmittel, die uns ja gar nicht zur Verfügung stehen (Ohren, Rutenhaltung) und zusätzlich verlangen wir von unseren Hunden Dinge, die unter Hunden schlicht respektlos und inakzeptabel wären.

      Wenn das Verhalten unter Hunden als Vorbild genutzt wird, sollten gerade auch diese anderen Anforderungen gegenüber dem Hund genau geprüft und angepasst werden. Beobachte einmal die konfliktvermeidenden Strategien Deiner Hunde, die Du in vielen Situationen beobachten kannst. DAS ist es, was besonders stark ausgeprägt, aber nicht so offensichtlich unter Hunden zu beobachten ist.

      Viel Spass beim Beobachten und Lernen!

      Herzliche Grüsse,
      Katrin

  41. Dieter Schmalz

    Hallo liebe Fachfrauen,
    komischerweise sind sogt wie alle Meinungen, die hier vorgetragen wurden, von Frauen.
    Logischerweise sind darum auch fast alle gegen Herrn Millan. Keine Ahnung, warum hier immer um den heissen Brei gesprochen wird. So heisst der Mann doch, der hier unsachlich an den Pranger gestellt wird. Jeder, der sich seine Sendungen ansieht, kann sein Einfühlungsvermögen erkennen.
    Seht euch doch einmal an, wie Hunde miteinander umgehen.

    Wenn einer der Hunde keine Lust auf einen anderen hat, wird nicht höflich gebeten, sondern es wird konkret klar gemacht:
    Alter kein Bock auf dich, verschwinde! Der andere Hund fragt dann auch nicht: Echt bist du sicher? vielleicht sollten wir uns doch mal einen Knochen teilen, ich finde dich nämlich total lieb.

    Stattdessen (vorausgesetzt die Hunde sind einigermassen sozial) dreht der andere den Kopf weg (Meideverhalten) und zeigt damit: ok, hab verstanden. Ich lass dich in Ruhe.

    Hunde müssen sicher nicht hart behandelt werden, aber diese weichgespülte Art nervt total.
    Meine beiden Hunde folgen zu 95% besser als Hunde, denen ich begegne. Kriegen das Leute erst mit, ist man auf einmal total angesagt. Sehen die Leute dann aber das ich meine Hunde nicht bitte und ihnen auch keine Wahl lasse und meine Befehle nicht in Frage stellen lasse, dann ist man eigentlich sofort auf der „schwarzen Liste“. Naja, meistens sind ja die Frauen mit den Hunden unterwegs. Und wenn Männer dabei sind haben die nichts zu melden und Kötern hinter ihren Frauchen mit den Hunden hinterher.

    Das ganze Problem mit Cesar ist doch sehr deutlich ! Er ist zu männlich und weiss was er will.

    Liebe Frauchen. Es gibt eben auch noch Männer. Findet euch damit ab.

    1. Katrin Schuster

      Hallo Dieter
      Du hast einen sehr passenden Satz gebracht, auf den ich gerne näher eingehen möchte.

      Wenn einer der Hunde keine Lust auf einen anderen hat, wird nicht höflich gebeten, sondern es wird konkret klar gemacht:
      Alter kein Bock auf dich, verschwinde! Der andere Hund fragt dann auch nicht: Echt bist du sicher? vielleicht sollten wir uns doch mal einen Knochen teilen, ich finde dich nämlich total lieb.

      Genau richtig. Da gibt es nichts gegen einzuwenden ausser vielleicht, dass einige Retrievertypische Hunderassen evt. doch zur zweiten Kategorie gehören könnten. Ansonsten ist das durchaus so wie Du geschrieben hast. Aggressionsverhalten hat das Ziel DISTANZ zu schaffen um selbst mehr „Raum“ beanspruchen zu können. Was aber wird denn in diesem Hundetraining gemacht? Der Hund soll und DARF ja nicht gehen / Distanz schaffen, nachdem eine aggressive Handlung an ihm umgesetzt wurde. Er MUSS sogar da bleiben, weil sonst wieder eine unangenehme Einwirkung folgt.
      Meideverhalten ist unerwünscht und wird genauso bestraft wie aggressives Verhalten.

      Und nun?

      Wie schon häufiger betont und gerne wiederhole ich mich erneut. Es geht mir nicht darum eine Person an den Pranger zu stellen. Es geht mir darum den kritischen Blick zu fördern und aufzuzeigen, was hinter verschiedenen Trainingsmethoden stecken kann. Dabei ist es mir vollkommen egal ob Mann oder Frau ;-), es geht mir um das, was beim Vierbeiner ankommt.

      Herzliche Grüsse,
      Katrin

  42. Pingback Hundetraining im Fernsehen – Nachahmung nicht empfehlen! | Puppy & Pet

  43. belle

    Ich habe längst nicht alles gelesen! Aber ich kann nur sagen – Gewalt am Hund fördert überhaupt nichts! Auch Angst einjagen ist nicht die richtige Methode! Nur mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld kann man was erreichen! Nur, wenn der Hund Vertrauen hat, wird er tun, was man von ihm wünscht!
    Mit Angst und Schmerz sicherlich auch – keine Frage! Aber das sind die falschen Wege!

    Nicol darf mich auch beissen (im Spiel) – wenn es jedoch zu schmerzhaft für mich war, beende ich das Spiel! Genauso sehe ich das beim Hund auch – wenn es zu Schmerzhaft für den Hund wird – beendet er „das Spiel“! Und wenn er nicht in der Lage dazu ist, das Spiel zu beenden…. wird es zur Angst! Aber ängstliche Hunde wollen wir nicht! Wir wollen Hunde, die Selbstbewusstsein haben! Also dürfen wir ihnen auch nicht die Angst zeigen!

  44. Jochen Schüle

    Sehr geehrte Frau Schuster ,
    Was sie darstellen ist Meinung und die des Teams . Sicher hat jeder seine eigene Art dies zu bewerten . Doch haben sie César jemals live erlebt ? Ich schon , sogar 2 mal !!
    Seine Methoden sind nicht auf Angst aufgebaut . Stammt der Hund denn nicht vom Wolf ab ? Wie bitte erziehen sich Tiere in der freien Wildbahn ? Nicht alle
    Hunde sind geschaffen der Leader zu sein ! Meine Partnerin und ich haben ein Pack mit 3 Rescues . Jeder hundetrainer bescheinigt uns das sie ausgeglichene ruhige und gesunde Hunde sind . Mit Hilfe der Methoden von César und Liebe und Geduld . Alle drei hatten ihre Probleme die Arbeit benötigten . Es geht mir gegen den Strich wenn Leute sich Meinungen bilden ohne dabei gewesen zu sein . Ich respektiere ihre Darstellung , zustimmen kann ich nicht . Es gilt für jeden Hund die richtige Erziehungsart zu finden und auf ihn abzustimmen , bei vielen Menschen ist das Bild schon lange nichtmehr
    Hund, Rasse , Name sondern umgekehrt und das ist wo die Probleme beginnen ….!

    1. Katrin Schuster

      Grüezi Herr Schüle!
      Nein, ich habe ihn noch nicht live erlebt. In dem Bericht ging es aber ja auch nicht explizit um ihn, sondern um das, was man in entsprechenden Sendungen sehen kann. Das was dort gezeigt wird habe ich beschrieben und aufgezeigt, was dort zu erkennen ist.
      Sie schreiben, dass seine Methoden nicht auf Angst aufbauen. Nun, ich kann wie gesagt nur beurteilen, was ich in den Sendungen sehen konnte und das können Sie in meinem Artikel nachlesen. Gerne können sie mit diesem Wissen selber überprüfen, wie ihre Hunde die Trainingsmethoden bewerteten.
      Wieder möchte ich betonen, es geht mir nicht um den Menschen, sondern um die Hunde und das, was sie uns sagen können, wenn wir ihre Signale verstehen und deuten lernen. Das ist die Vorraussetzung um zu prüfen ob das, was der Trainer macht für die Hunde tiergerecht und angemessen ist.

      Herzliche Grüsse,
      Katrin Schuster

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  46. Nina Bürgy

    Super toller Artikel, vielen Dank! Ich hoffe er öffnet dem einen oder anderen die Augen!