Oft unerkannt: Schilddrüsenunterfunktion

Die Schilddrüse (SD) – jeder weiss, dass es sie gibt, doch wozu sie dient und welche Auswirkungen es haben kann, wenn sie nicht oder nur noch teilweise funktionstüchtig, ist vielen unbekannt.

In der Schilddrüse (SD) werden mithilfe von Jod als unverzichtbarem Bestandteil unter anderem die Hormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) gebildet. Die Hormone haben auf nahezu jedes Gewebe im Körper Einfluss, wobei die wichtigste Aufgabe der Hormone die Stoffwechselaktivierung ist. Der Hauptteil des T3 entstammt allerdings nicht der Schilddrüse, sondern wird bedarfsgerecht unmittelbar in den Geweben aus T4 gebildet. Der Jodstoffwechsel und die Hormonproduktion werden über einen komplexen Regelkreis auf die physiologisch erforderlichen Hormonmengen abgestimmt.

Die primäre Schilddrüsenunterfunktion

Die primäre Schilddrüsenunterfunktion (SDU) zählt beim Hund zu den häufigsten endokrinologischen Erkrankungen. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass die Hormonproduktion aufgrund einer Fehlfunktion oder Zerstörung der Schilddrüse eingeschränkt ist. Je nach Ursache einer primären SDU werden verschiedene Kategorien unterschieden. Am häufigsten sind Schilddrüsenentzündungen (Thyreoiditis), inklusive des Spezialfalls autoimmune Thyreoiditis. Hierbei bildet der Körper Antikörper gegen eigenes Körpergewebe, die das SD-Gewebe angreifen und zerstören. Bei einer idiopathischen Atrophie ist die Ursache der SD-Zerstörung unbekannt, bei älteren Hunden findet man eine Zerstörung der SD durch Altersatrophie. Während man früher diese Ursachen voneinander abgrenzte, geht man heute davon aus, dass sich die SDU langsam in vier verschiedenen Stadien entwickelt. (…)

Den vollständigen Beitrag können Sie in der Ausgabe 1/20 lesen.

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